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Eric Gill, Bildhauer und Typedesigner, bekam Mitte der 20er Jahre den Auftrag von Monotype, eine Schriftfamilie zu entwickeln, welche ein britisches Äquivalent zur damals sehr erfolgreichen Futura darstellen sollte. Gills Skizzen einer serifenlosen Schriftfamilie, basierten zunächst auf Antiqua-Schriften und deren Proportionen. Das war nicht verwunderlich, denn er lernte bei Edward Johnston, der 1918 die Beschilderung für das Londoner U-Bahn Leitsystem gestaltete.
In einem weiteren Schritt geometrisierte Eric Gill die Zeichen, was zu klassischeren Proportionen führte und bereits das für die Schrift später typische, kehlförmige, große R und das augenglas-förmige kleine g enthielt. Gill Sans, benannt nach ihrem Schöpfer, entstand zwischen 1928 und 1930 in über 36 Garnituren und gilt aufgrund ihrer deutlich erkennbaren Einflüsse der Federführung, als humanistisch, serifenlose Linear-Antiqua. Sie hat einen unverwechselbaren, britischen Look und eignet sich in den dünneren Schnittem besonders gut als Textschrift, in den dazugehörigen, fetteren Schnitten für den Einsatz in Headlines.
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Eric
Gill, Bildhauer
und Typedesigner, bekam
Mitte der 20er Jahre
den Auftrag von Monotype, eine
Schriftfamilie zu entwickeln, welche ein britisches
Äquivalent zur damals sehr erfolgreichen Futura darstellen
sollte. Gills Skizzen einer serifenlosen Schriftfamilie, basierten zunächst
auf Antiqua-Schriften und deren Proportionen. Das war nicht verwunderlich,
denn er lernte bei Edward Johnston, der 1918 die Beschilderung
für das Londoner U-Bahn Leitsystem gestaltete. In einem weiteren Schritt geometrisierte
Eric Gill die Zeichen, was zu klassischeren Proportionen führte und bereits das
für die Schrift später typische, kehlförmige, große R und das augenglas-förmige kleine g
enthielt. Gill Sans, benannt nach ihrem Schöpfer, entstand zwischen 1928 und 1930 in über
36 Garnituren und gilt aufgrund ihrer deutlich erkennbaren Einflüsse der Federführung, als humanistisch, serifenlose Linear-Antiqua.
Sie hat einen unverwechselbaren, britischen Look und eignet sich in den dünneren Schnittem besonders gut als
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