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Neue Haas Unica Heavy

Die Unica Schriftfamilie wurde Ende der 1970er Jahre für die Haas’sche Schriftgießerei als freundlicheres Update der Helvetica entworfen. Der Schriftdesigner Toshi Omagari hat die Schrift basierend auf den Skizzen digitalisiert, deutlich ausgebaut und erweitert. Jetzt steht die komplette Familie mit insgesamt neun Strichstärken zur Verfügung. Die Neue Haas Unica ist eine feinfühlige Überarbeitung der Helvetica.

Zur Geschichte: Ende der 1970er Jahre, mitten im Umstieg vom Blei- zum Fotosatz, beauftragt die Haas’sche Schriftgießerei eine als Team ’77 bezeichnete Expertengruppe damit, die Schrift Helvetica von Max Miedinger zu überarbeiten. Für ihre Vorschläge berücksichtigt das Team ’77 nicht nur die Anforderungen der neuen Satztechnik. Es analysiert auch andere Sans Serif-Schriften, so auch die erfolgreiche Univers von Adrian Frutiger. Ihr feinfühlig optimiertes Ergebnis taufen sie nach den großen Vorbildern Univers und Helvetiva: Unica. Die Schrift erscheint in vier Strichstärken, jeweils mit Italic für den Fotosatz, wird aber in den späteren Jahren nie digitalisiert.

Jahrzehnte später nimmt sich Toshi Omagari die alten Skizzen erneut vor, um die fast schon vergessene Schrift mit neuem Leben zu erfüllen. Aber auch die Entwürfe des Team ’77 brauchen inzwischen eine Überarbeitung für die digitalen Satztechniken. Omagari passt dafür vorsichtig die Proportionen der Buchstaben an und erreicht so ein einheitlicheres Gesamtbild über alle Strichstärken hinweg. Außerdem entfernt er in heutiger Zeit überflüssige Details. In den alten Entwürfen ist auch zu erkennen, dass mehr als die vier veröffentlichten Strichstärken geplant waren. Omagari ergänzt fünf weitere Strichstärken und stellt die Neue Haas Unica mit nun insgesamt neun Stärken von Ultra Light bis Extra Black vor.

Die Neue Hass Unica mag auf den ersten Blick der Helvetica sehr ähnlich sein und keine der kleinen Unterschiede wirkt revolutionär und prägnant. In der Summe sind die vielen kleinen Anpassungen aber geeignet, den Charakter der Schrift feinfühlig zu verändern. Die dezenten Anleihen bei der Univers nehmen der Schrift etwas an technischer Strenge und sorgen für einen Hauch mehr Lebendigkeit, Dynamik und einer insgesamt freundlicheren Erscheinung.

Designer: Toshi Omagari (Based on the design of Team77)
Year: 2009 (1980)
Foundry: Linotype
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Die Unica

Schriftfamilie wurde Ende

der 1970er Jahre

für die Haas’sche Schriftgießerei

als freundlicheres Update der Helvetica

entworfen. Der Schriftdesigner Toshi Omagari hat die Schrift

basierend auf den Skizzen digitalisiert, deutlich ausgebaut

und erweitert. Jetzt steht die komplette Familie mit

insgesamt neun Strichstärken zur Verfügung. Die Neue Haas Unica ist eine

feinfühlige Überarbeitung der Helvetica.Zur Geschichte: Ende der 1970er Jahre, mitten im

Umstieg vom Blei- zum Fotosatz, beauftragt die Haas’sche Schriftgießerei eine als

Team ’77 bezeichnete Expertengruppe damit, die Schrift Helvetica von Max Miedinger zu

überarbeiten. Für ihre Vorschläge berücksichtigt das Team ’77 nicht nur die Anforderungen der

neuen Satztechnik. Es analysiert auch andere Sans Serif-Schriften, so auch die erfolgreiche Univers von

Adrian Frutiger. Ihr feinfühlig optimiertes Ergebnis taufen sie nach den großen Vorbildern Univers und Helvetiva:

Unica. Die Schrift erscheint in vier Strichstärken, jeweils mit Italic für den Fotosatz, wird aber in

den späteren Jahren nie digitalisiert.Jahrzehnte später nimmt sich Toshi Omagari die alten Skizzen erneut vor, um die fast schon

vergessene Schrift mit neuem Leben zu erfüllen. Aber auch die Entwürfe des Team ’77 brauchen inzwischen eine Überarbeitung

für die digitalen Satztechniken. Omagari passt dafür vorsichtig die Proportionen der Buchstaben an und erreicht so ein einheitlicheres Gesamtbild

über alle Strichstärken hinweg. Außerdem entfernt er in heutiger Zeit überflüssige Details. In den alten Entwürfen ist auch zu erkennen,

dass mehr als die vier veröffentlichten Strichstärken geplant waren. Omagari ergänzt fünf weitere Strichstärken und stellt die Neue Haas Unica mit nun insgesamt

neun Stärken von Ultra Light bis Extra Black vor.Die Neue Hass Unica mag auf den ersten Blick der Helvetica sehr ähnlich sein und keine

der kleinen Unterschiede wirkt revolutionär und prägnant. In der Summe sind die vielen kleinen Anpassungen aber geeignet, den Charakter der Schrift feinfühlig zu

verändern. Die dezenten Anleihen bei der Univers nehmen der Schrift etwas an technischer Strenge und sorgen für einen Hauch mehr Lebendigkeit, Dynamik und einer

insgesamt freundlicheren Erscheinung.