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Times Eighteen Extra Bold

Im Jahre 1931 gab die London Times Stanley Morison und der Monotype Corporation den Auftrag, eine neue Textschrift zu entwickeln, nachdem Morison die vorhandene Typografie der Zeitung heftig kritisierte und sie als »hinter der Zeit« deklarierte. Das neue Design wurde von Stanley Morison überwacht und von Victor Lardent gezeichnet, einem Künstler aus dem Anzeigen-Bereich der Times. Morison benutzte eine ältere Schrift, Planten, als Basis für sein Design, aber überarbeitete sie in Hinblick auf Lesbarkeit und Platzökonomie. Da die bisher verwendete Schrift Times Old Roman genannt wurde, gab Morison seiner neuen Times den Namen Times new Roman. Im Oktober 1932 wurde die Schrift dann offiziell veröffentlicht, ein Jahr später auch zum Kauf angeboten. Die Linotype Version, einfach nur Times genannt, war für das Zeilenguss-Verfahren optimiert. Die neue Schrift brachte der London Times großen Erfolg und eine hohe Auflage. Mit besserem, weißeren Papier, wurden die Vorzüge der Times sogar noch verstärkt: Scharfe Serifen, hohe Kontraste, moderner Look. 1972 zeichnete dann Walter Tracy die Times Europe für die London Times. Sie war eine robustere Version, die nötig war, um mit dem Zeitgeist zu gehen und mit den neusten Technologien Schritt halten zu können. Die Times Schriftfamilie genoss seit den 1940er Jahren große Popularität in den USA aufgrund ihrer hervorragenden Lesbarkeit und Vielseitigkeit und war bald auch weltweit nicht mehr wegzudenken. Da sie auf vielen Betriebssystemen als Standard-Schriftart angeboten wird, ist sie zudem zu einem Arbeitspferd im Büro geworden. In Geschäftsberichte, Korrespondenz, Zeitschriften und Zeitungen ist die Times Schriftfamilie nicht mehr wegzudenken.

Designer: Stanley Morison
Year: 1931
Foundry: Linotype
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Im

Jahre 1931

gab die London

Times Stanley Morison und

der Monotype Corporation den Auftrag,

eine neue Textschrift zu entwickeln, nachdem

Morison die vorhandene Typografie der Zeitung heftig

kritisierte und sie als »hinter der Zeit« deklarierte.

Das neue Design wurde von Stanley Morison überwacht und

von Victor Lardent gezeichnet, einem Künstler aus dem Anzeigen-Bereich der

Times. Morison benutzte eine ältere Schrift, Planten, als Basis für sein

Design, aber überarbeitete sie in Hinblick auf Lesbarkeit und Platzökonomie. Da die

bisher verwendete Schrift Times Old Roman genannt wurde, gab Morison seiner neuen Times

den Namen Times new Roman. Im Oktober 1932 wurde die Schrift dann offiziell veröffentlicht,

ein Jahr später auch zum Kauf angeboten. Die Linotype Version, einfach nur Times genannt, war

für das Zeilenguss-Verfahren optimiert. Die neue Schrift brachte der London Times großen Erfolg und eine hohe

Auflage. Mit besserem, weißeren Papier, wurden die Vorzüge der Times sogar noch verstärkt: Scharfe Serifen, hohe Kontraste,

moderner Look. 1972 zeichnete dann Walter Tracy die Times Europe für die London Times. Sie war eine robustere

Version, die nötig war, um mit dem Zeitgeist zu gehen und mit den neusten Technologien Schritt halten zu können.

Die Times Schriftfamilie genoss seit den 1940er Jahren große Popularität in den USA aufgrund ihrer hervorragenden Lesbarkeit und Vielseitigkeit und

war bald auch weltweit nicht mehr wegzudenken. Da sie auf vielen Betriebssystemen als Standard-Schriftart angeboten wird, ist sie zudem zu einem

Arbeitspferd im Büro geworden. In Geschäftsberichte, Korrespondenz, Zeitschriften und Zeitungen ist die Times Schriftfamilie nicht mehr wegzudenken.