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Candy Chang: Strassenhändler, Matrizen, Nachbarn

Freitag, 12 Uhr / Hall

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Candy Chang ist ausgebildete Grafikerin, Stadtplanerin und Architektin. Sie wurde in Pittsburgh, USA geboren, doch die Wurzeln ihrer Eltern liegen in Taiwan. Zurzeit lebt und arbeitet sie in Helsinki. Sie liebt Synthesizer, tanzen, Weltausstellungen und schießt um die 1000 Fotos im Monat. Candy Chang ist Mitbegründerin der Initiative “Civic Center”, die sich für Geschichten, Services, Produkte und öffentliche Installationen engagiert, nach dem Motto: “We create projects that make cities more accessible and engaging”.

Candy Chang ist 2009 TED Global Fellow und außerdem an vielen Community Koproduktionen großer Städte beteiligt – Johannesburg, New Orleans, Vancouver, Nairobi und New York City. Als Art Director arbeitete sie eine Zeit lang für die New York Times, und war als Wissenschaftlerin bei Infrastructure and Poverty Action Lab beteiligt, sowie Projektbeauftragte für das Global Studio. 2001 war sie eine der Gründungsmitglieder des New Yorker Designbüros “Red Antenna” das sich auf Print- und Interaktives Design für kulturelle und gemeimnützige Kulturprojekte spezialisiert hat.

Candy stellte heute verschiedene Projekte in ihrem Vortrag in der TYPO Hall vor. Eines der interessantesten Projekte war „Street Vendor Guide – Accessible city regulations“, welches von den Ungerechtigkeiten gegenüber Straßenverkäufern in New York City handelt. Hintergrund für das Projekt ist die Fülle an Straßenverkäufern (über 10.000 in NYC) aus vielen verschiedenen Ländern und Kulturen, die oft für Kleinigkeiten, wie Falschparken zu enorm hohen Geldstrafen verurteilt werden, die ihre Existenz kostet. Viele Straßenhändler wissen sich nicht zu helfen und fühlen sich im Stich gelassen. Candy entwickelte zusammen mit Sean Basinski von „The Street Vendor Project“ und Rosten Woo und John Mangin vom „Center for Urban Pedagogy“ einen Faltblatt, das die Rechte der Straßneverkäufer anhand von Illustrationen und kleinen Texten in vielen unterschiedlichen Sparchen veranschaulicht.

Als nächstes Projekt stellte sie „Sidewalk Psychiatry – Self-evaluation in transit“ vor, das mittels Stencilsprüchen auf dem Asphalt verschiedene Gedanken von Passanten aufgreift. Weitere Projekte waren unter anderem die interaktive Installation „Post-it Notes for Neighbors – Real estate revealed“ und „The Hair District – Salons in Johannesburg“, ein Fotobuch über Friseursalons.

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