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Nocandy – Fawn E. Gehweiler

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Vielleicht hat sie der ein oder andere schon gesehen – die Arbeiten der Amerikanerin Fawn E. Gehweiler. Sie werden regelmäßig in Galerien in den USA, Europa, Japan und Australien ausgestellt. Man findet sie in einigen Kunst- und Designbüchern. Immer wieder erscheinen sie in nationalen und internationalen Magazinen. Auch auf T-shirts, CD-Covers, Spielsachen, Accessoires, etc. wurden sie gesichtet. Oder auf der Webseite von Fawn E. Gehweiler – “blue skys and no candy”.
Der Vorhang geht hoch. Und präsentiert eine Welt, in der Zuckerwatte und Lollipops an den Bäumen wachsen, Rehe mal eben so zum Picknick vorbeischauen und Pilze als Hocker dienen. Dort sitzt einer der Charaktere, mit riesigen Augen und Schmollmund, lässt eine Kaugummi-Blasen zerplatzen und plant neue Streiche. Denn nur süß, das sind Fawn. E. Gehweiler´s Figuren nicht. Ob ihnen nun spitzbübisch der Schelm aus den Augen funkelt oder sich in deren Tiefe Melancholie spiegelt – etwas zeichnet alle Charaktere aus: ihre Eigenwilligkeit.

Fawn E. Gehweiler schickt uns mit ihren Illustrationen bonbonfarbene Grüße aus den 70ern, von Pippi Langstrumpf, aus alten Kinderbüchern, von Hello Kitty, aus rosenduftenden Gärten,… Ihren Werken wohnt ein verspielter Charme inne, der verzaubert.

Gut, als Kritikpunkt könnte man anmerken, dass es doch im Groben und Ganzen immer wieder das Gleiche ist – die großen Augen, die Charaktere, das “Beiwerk” wie Vögel, Kaugummiblase, Eistüte, etc.. Doch Fawn bringt Abwechslung ins Spiel durch verschiedene Hintergründe, Farben und Motive. Langweilig wird es also nicht so schnell.
Besonders schön finde übrigens ich die Arbeiten mit Foto im Hintergrund. So etwas dürfte man ruhig öfters sehen…

Fazit: dürfte nicht nur kleine Mädchen begeistern.

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