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TYPO Tag 2, 11 Uhr – Erik Marinovich

Lettering im Zeitalter des HipHop

Warum sind Lettering und Hip Hop so attraktiv und warum gehen sie so oft Hand in Hand? Erik Marinovich erkundet die Parallelen dieser beiden Kunstformen und die Wirkung, die sie auf ihre jeweilige Branche und die Kultur insgesamt haben.
 
Erik Marinovich, Lettering-Künstler und Designer aus San Francisco, ist Mitbegründer des Sketchblogs “Friends of Type“. Seit 2009 zeichnet er Buchstaben, Logos und Schriften für nette Leute, wie Nike, Target, Google, Hilton, Facebook, Sonos, Sharpie, The Criterion Collection, Air Canada, Gap, Ford Motor Company. 2012 war er Mitbegründer von “Title Case”, einem Kreativ-Workspace in dem Workshops und Vorträge abgehalten werden.

Zwischen dem Arbeiten für Klienten, Unterrichten und Nebenbei-Projekten, findest du ihn auf der Straße, wo er “Keep Fresh Stay Rad” und “Let’s Go Letter Hunting” promotet – zwei neue Bücher von Friends of Type, herausgegeben von Princeton Architectural Press.
 
Dinge, die ihn jeden Tag inspirieren, nutzt Erik Marinovich und macht daraus wunderschönes Letterings. In einer Stadt wie San Francisco, in der er jeden Tag aus verschiedensten kulturellen und musikalischen Richtungen beeinflusst wird, ist es für Marinovich unvermeidbar, dass er seine Kunst daran orientiert und mit den Worten der Künstler füllt. Besonders sein Interesse für Musikgeschichte verleiht seinen Letterings den eleganten Charme der 50er-Jahre in Verbindung mit dem lässigen Streetstyle der heutigen und der Hip-Hop-Scene der 80er/90er-Jahre. Aber auch Geduld, Passion und Disziplin gehören für ihn dazu, ein guter Kalligraf zu werden. Das hat ihn wahrscheinlich auch zu den Erfolgen verholfen, die er unter anderem mit großen Projekten wie Murals verbuchen konnte. Natürlich wurde er hierbei auch durch seine Vergangenheit als jugendlicher Tagger beeinflusst. Doch die kindlichen Schmierereien brachte er zur Perfektion und ist heute daher weniger häufig auf der Straße sondern vielmehr in Scenerestaurants als Künstler aktiv. Beeinflusst von seinen Idolen, den Hip Hop Stars der 80er Jahre, wurde er der, der er heute ist. Einem durch die unterschiedlichsten Streetstyles beeinflussten Kalligraphen.
Danke auch an dieser Stelle für die unerwartete, lässige Tanzeinlage! 

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