Forward Festival Wien 2018 / Rückblick

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Forward – das ist jetzt bei uns Programm, denn wir waren für euch beim ersten Forward Festival 2018 in Wien unter dem Motto »Construct – Deconstruct«, um euch einen kleinen Einblick in diese abwechslungsreiche Veranstaltung zu geben.


Das Festival ist eine Gelegenheit für die Besten der internationalen und lokalen Kreativszene, Einblicke in ihre Erfolgsgeschichten zu geben. Die Konferenz – das Herzstück der Veranstaltung – wurde von verschiedenen Side-Events wie Workshops, Live-Kunst-Sessions und Networking-Events begleitet. Auch fand in diesem Jahr der Adobe Stock Creative Jam statt. Hierbei handelt es sich um einen Wettbewerb, bei dem zehn Teams aus maximal zwei Teilnehmern drei Stunden Zeit hatten, ein Plakat zum diesjährigen Thema zu gestalten. Die Gewinner hatten sowohl die Aussicht auf ein kostenloses Forward-Ticket, als auch ein Creative Cloud Individual und ein Adobe Stock Abo.

Das Forward Forward Festival fand in diesem Jahr im Wiener Gartenbaukino statt und gliederte sich in zwei Stages, welche unterschiedlichste Talks zu bieten hatten. Bei der Cage-Stage handelte es sich im wahrsten Sinne des Wortes um einen kleinen Käfig mit kreativen »Insassen« wie beispielsweise Lürzer’s Archiv, MOOI zusammen mit MARCH GUT und Ars Electorinica und bleed, die uns in familiärer Atmosphäre an ihren spannenden Projekten teilhaben ließen. Im Anschluss an ihre Performance fanden Fragerunden statt, aus denen sich wiederum lebhafte und interaktive Diskussionen entwickelten.

Auf der Hauptbühne konnte man sich in entspannter Kinoatmosphäre zurücklehnen und in die Präsentationen bekannter und einflussreicher Gestalter eintauchen. Einige Highlights der diesjährigen Konferenz waren unter anderem Baugasm, dessen bereits zwei Jahre andauerndes Projekt »a poster a day« die Instagramwelt auf den Kopf stellt. Niklaus Troxler, der mit seinen Jazzplakaten bereits als alter Hase in der Welt der Postergestaltung gilt, durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch wenn Paula Scher, die einflussreiche Designerin der international renommierten Designagentur Pentagram, leider nicht vor Ort sein konnte und »in digitaler Form« per Livestream auftrat, wurde sie von der Menschenmenge nicht minder dringend erwartet. Ihre beeindruckende Rede aus ihrem Büro in New York wurde dann auf die große Leinwand übertragen.

Die Ehre des letzten Tages gebührte zwei weiteren fantastischen, stilistisch unterschiedlichen und doch gleichermaßen bemerkenswerten Künstlern: Dem britischen Illustrator Ferry Gouw, der den meisten von euch vor allem für seine Kollaborationen mit Major Lazer bekannt sein dürfte, sowie COOL SHIT, der … ziemlich coole Scheiße macht! Das Kan(n nicht)ye der! 

Nach diesem pompösen Auftakt in Wien können sich alle auf die nächsten Festivals in München (30.-31.05. 2018), Zürich (01.-02.06. 2018) und Hamburg (05.07.2018) freuen. Noch sind hier Karten zu ergattern. 

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