nicht jetzt! # 7 – Auf der Jagd

Release: March 2018
Volume: 144 pages
Format: 24 × 30 cm
Price: 15,00 

Zum nun siebten Mal erscheint die »nicht jetzt!«, das Magazin aus dem Department Design der HAW Hamburg. Es erscheint alle zwei Jahre mit einem spezifischen Thema und Layout und ist zweisprachig.

Die aktuelle Ausgabe trägt den Titel »Auf der Jagd«. Auf verschiedene Weise setzten sich die Studierenden mit dem Thema auseinander. 
Schon das Cover fordert zur Spurensuche auf: Die eingeprägte, an ein Tarnmuster erinnernde Illustration, wird von einem Thermolack abgedunkelt und offenbart sich nur bei Wärme. Es verändert sich mit den Jahreszeiten – im Winter kalt und schwarz, im Sommer lichtet sich das Dickicht. Nebeneinander ergeben die Ausgaben eine sich fortsetzende Landschaft. Eine unendliche Formel, die zeigt, dass »die Jagd« niemals endet. Nach der Jagd ist vor der Jagd.

Auch in dieser Ausgabe arbeiteten die Studierenden aus dem Kommunikationsdesign intensiv mit den Studierenden aus dem Bereich Illustration und Fotografie. Die Bildstrecken erzählen ihre eigenen Geschichten.

Wonach jagen wir Menschen? 
Thematisch und gestalterisch konzentriert sich das Magazin auf vier Stadien der Jagd: Pirsch, Hatz, Flucht und Beute. Die Geschichten erzählen von einem halben Leben mit einem Stalker, über die zielwasserhaltigen Rituale eines deutschen Schützenvereins, lassen eine App-gestützte Prostituierte berichten und liefern Impressionen von einem Besuch bei amerikanischen Verwandten, die zum Sperrfeuerschießen im Garten eingeladen haben. 
Wer bist du, wenn keiner hinschaut? 
Es geht um die ständige Jagd nach Anerkennung, um gezwungenen Individualismus bei ständigem Vergleich. Und dann ist das noch Cem. Er nimmt den Leser mit zum Osdorfer Born, wo seine Karriere als Rapper begann, auf eine Reise zwischen dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit dem Wunsch, mehr aus sich zu machen.

Die verschiedenen Stadien der Jagd spiegeln sich im Layout. Der Farbraum wird gesprengt, Bilder bluten, die Typografie gerät ins Zielfernrohr und wird als Beute gerissen.

Anstelle des geläufigen Magentas nutzt das Magazin provokativ die pinke Neonfarbe (Pantone 806 M). Sie transportiert die Energie von Angriff und Gefahr und schafft auch in den Mischfarben eine ungewohnte Bildsprache.

Im Kontrast zur Neonfarbe verwenden die Studierenden ein naturweißes, mit offener, weicher Oberfläche gehaltenes Papier (Papier: Munken Print White von IGEPA). Gebunden mit einer Fadenheftung, gedruckt in einem UV Offsetdruck bei der Druckerei Kettler in Böen/Westfalen.

Graphic Design and Editorial Board

Celia Hesse, Franziska Martin, Geniya Snegovskaya, Hasibe Lesmann, Henrik Bohle, Julia Koch, Julika Hother, Katrin Schulz, Lisa Mersmann, Marco Wesche, Mareen Meibauer, Melina Jaensch, Saskia Beuchel, Signe Heldt

Editor

Prof. Stefan Stefanescu, Urs Spindler und Henning Walther

Release

March 2018

Volume

144 pages

Format in cm (w × h × d)

24 × 30 cm

Language

English, German

Paper

Munken Print White von IGEPA