Kein Stil. Ernst Keller (1891–1968) – Lehrer und Pionier des Swiss Style

Veröffentlichung: November 2017
Umfang: 254 Seiten
Format: 20 × 24,5 cm
Preis: 49,00 

Verschiedentlich und insbesondere in den USA wird in der Geschichtsschreibung des Grafikdesigns auf Ernst Keller als Vater des sogenannten Swiss Style, später International Typographic Style, hingewiesen. Diese Tatsache gründet auf der grossen Anzahl von Keller-Schülern, die später diesen Swiss Style geprägt und berühmt gemacht haben.

Fundamental jedoch ist Ernst Kellers Beitrag zur Entwicklung von innovativen, nicht akademischen didaktischen Prinzipien in der Gestaltungsausbildung. Seine Lehrtätigkeit ab 1918 kann als eines der weltweit ersten systematischen Ausbildungsprogramme für Grafikdesign definiert werden.

Aus der intensiven Lehrtätigkeit von 1918 bis 1956 sind sehr unterschiedliche Gestalterinnen und Gestalter hervorgegangen. Es sind dies die Protagonisten der neuen Grafik wie Richard Paul Lohse, Josef Müller-Brockmann und Carlo Vivarelli oder verschiedenste illustrativ-künstlerische Talente wie Heiri Steiner, Lora Lamm oder K. Domenic Geissbühler und innovative Gestalter wie Hermann Eidenbenz oder Gérard Miedinger. Wissenschaftliche Illustratoren wie H.P. Weber oder der Karikaturist H.U. Steger. Einen anderen Schwerpunkt bilden Gestalter mit internationaler Lehrtätigkeit wie Pierre Gauchat, Walter Käch, Robert Sessler, Fred Troller und andere.

Diese Vielfalt der Talente dokumentiert eindrucksvoll die Offenheit, Nachhaltigkeit und jede Dogmatik negierende Lehrtätigkeit von Ernst Keller.

Verlag

Triest Verlag

Veröffentlichung

November 2017

Autor

Katharina Leuenberger, Meike Eckstein, Peter Vetter

Gestaltung

Coande, Männedorf

Format in cm (b × h × t)

20 × 24,5 cm

Umfang

254 Seiten

Ausführung/Verarbeitung

Klappenbroschur

ISBN

978-3-03863-022-7

Sprache

Deutsch, Englisch

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