Gestern Abend fand im Haus der Wirtschaft, Stuttgart, die 61. internationale Kalenderschau statt, bei der der Graphische Klub Stuttgart aus 1.056 eingereichten Kalendern, 60 Auszeichnungen in Bronze- (21 Kalender), Silber- (10 Kalender) und Gold (4 Kalender) vergab sowie für spezielle herausragende fachliche Einzelleistungen.
Einen Award of Excellence gab es in den Kategorien: Grafikdesign, Typografie, Illustration, Computer Generated Imaging (CGI), Druck, Verarbeitung, Einsatz von Papier/ Material, Durchgängiges Konzept/Thema, Funktionalität, Marketingkonzept, Bestes Schulprojekt / Bestes Young-Talent.
Zudem gab es Sonder-Awards für das Young Talent 2011 sowie einen Preis für langjähriges Kalenderschaffen /Lebenswerk (Michael Domberger, Filderstadt). Der für die Jury absolut beste Kalender des Jahres, erhielt den begehrten GREGOR, Preis der Jury (E&B Kunstkalender Nr. 60 – OUBEY, 2011, Design: MAGMA Brand Design). Alle Preisträger im Detail am Ende des Artikels.
INTERNATIONALER KODAK FOTOKALENDERPREIS
Neben den Auszeichnungen der Internationalen Kalenderschau wurde zudem der KODAK FOTOKALENDERPREIS in den Kategorien Innovative fotografische Realisation und Schwarzweißfotografie verliehen (10 Auszeichnungen).
Die besondere Auszeichnung, "No.1 - Preis der Kodak Fotokalender Jury" für die bemerkenswerteste fotografische Gesamtleistung wurde an den Mareverlag verliehen für den Kalender "Meeresblicke 2011".
DIE AUSSTELLUNG
Die Ausstellung wandert nach 3-wöchiger Ausstellungszeit in Stuttgart nach Karlsruhe. Insgesamt werden über 80.000 Besucher gezählt. Weitere Ausstellungsorte sind in Planung. Der 22. Internationaler BFF-Förderpreis & Reinhardt-Wolf-Preis 2010 sowie die besten Hochschulabschlussarbeiten aus dem Bereich Fotografie sind als Begleitausstellung zu sehen.
Weitere Termine
21.01.2011 bis 13.02.2011
Ausstellung 61. Internationale Kalenderschau in Stuttgart
17. 02. bis 13. 03. 2011
Ausstellung 61. Internationale Kalenderschau in Karlsruhe im Regierungspräsidium Karlsruhe
17.03 bis 20.03. 2011
Buchmesse Leipzig (Prämierte Kaufkalender)
Dokumentation der prämierten Kalender
Zur Internationalen Kalenderschau 2011 erscheint im Mai 2011 eine Dokumentation mit Farbfotos und Kurzbeschreibungen der von beiden Jurys ausgezeichneten Kalender. Sie kann bei Bertsch KG Medienproduktion, Leinfelden-Echterdingen, E-Mail: kontakt@bertsch-media.de bestellt werden. Kosten je Exemplar: 19,90 Euro.
Weitere Infos auf der Webpräsenz des Graphischen Klubs Stuttgart























Preis der Internationalen Kalenderschau 2011
Preisträger der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart
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>> Award of Excellence
Für eine außergewöhnliche Leistung in folgenden Bewertungskategorien:
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Beste Druckqualität / Veredelung:
Daimler. Innovations. Close-up. Innovationen. Ganz nah. 2011
Auftraggeber: Daimler AG, Stuttgart
Druck: Find Druck und Design GmbH& Co. KG, Leutenbach-Nellingen
UV-Lackierung: Etiketten Becker GmbH& Co. KG, Murrhardt
Bestes durchgängiges Konzept /Thema:
Auslese 2011
Auftraggeber: WolfPrint, Ingelheim
Konzeption: Wehr & Weissweiler
Bester Einsatz von Papier und Material:
Wand Geschichten
Auftraggeber: cyclos design GmbH, Münster
Konzeption: cyclos design GmbH, Münster
Ausgezeichnetes Grafikdesign:
Höchstleistungen // Peak Performance
Auftraggeber: Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co. KG, Lenningen
Gestaltung: Strichpunkt GmbH, Stuttgart, Julia Ochsenhirt, Agnetha Wohlert,
Ausgezeichnete Verarbeitung:
Ad fontes – zu den Quellen
Auftraggeber: Clormann Design GmbH, Penzing/Untermühlhausen
Weiterverarbeitung: Hauff Druck Art GmbH, Kaufering
Erfolgreiches Marketingkonzept:
Motivkalender Cleaning 2011
Auftraggeber: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden
Bestes Non-Profit Projekt:
St. Veit
Auftraggeber: die arge lola | musen | ctrl-s | J.F. Steinkopf Druck, Stuttgart
Ausgezeichnete Typografie:
Typodarium 2011
Auftraggeber: Verlag Hermann Schmidt, Mainz
Gestaltung: Boris Kahl (MAGMA Brand Design, Karlsruhe)
Ausgezeichnete Illustration:
Takeo Desk Diary 2011
Customer: Takeo Co., Ltd.Chiyoda-ku, Tokyo
Art Director: Kenzo Nakagawa
Bester Kaufkalender:
Deutsche Burgen
Auftraggeber: Edition Panorama, Mannheim
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>> Bronze
Mit dem Prädikat „Bronze“ wurden ausgezeichnet:
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SLS AMG E-Cell 2011 – Wandkalender
Design hoch drei GmbH & Co. KG, Stuttgart
Objekte der Stille
Druckerei Djurcic, Schorndorf
PLAY! Design for kids
EIGA Design, Hamburg
Battle of Print 2011
GfG / Gruppe für Gestaltung GmbH, Altes Zollamt, Bremen
Im Schlaf
Glanzmann Schöne Design, Lörrach
Reisefieber
GZD Designpress GmbH, Ditzingen
Colour Your Year – 2011 in den schönsten Farben
Hilger & Boje Design GbR, Wiesbaden
Vogue Russia 2011
Mohn Media Kalender & Promotion Service, Gütersloh
2011
oup kommunikation GmbH & Co. KG, Augsburg
Ludwigsburg 2011
Poe Design & Photography, Ludwigsburg
Eat & Love
Hartmut Räder Wohnzubehör GmbH & Co. KG, Bochum
DENKalender 2011
Riegg & Partner Werbeagentur GmbH, Neudrossenfeld
Berlin. Die Stadt.
RotherPechstein GmbH, Berlin
2011 Tokyo Ginza Shiseido Bld. Calendar
Shiseido Co. Ltd., Tokyo, Japan
Kunstkalender 2011 / Limited Edition
Strichpunkt GmbH, Stuttgart
Moutains Cosmic Garden
Studio Conny J. Winter, Stuttgart
TECU ® Copper Designs
Tammen GmbH, Osnabrück
Masterpieces of the Tokugawa Art Museum – Chanoyu utensils –
Togugawa Art Museum, Togugawa—cho, Higashi-ku, Nagoya, Japan
kapitza pattern poster wrapping paper calendar
Verlag Hermann Schmidt Mainz GmbH & Co. KG, Mainz
Typodarium 2011
Verlag Hermann Schmidt Mainz GmbH & Co. KG, Mainz
YPP 10 Colors Calendar 2011
Yamada Photo Process Co., Ltd., Toyama-City, Toyama, Japan
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>> Silber
Mit dem Prädikat „Silber“ wurden ausgezeichnet:
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Ad fontes – zu den Quellen
Clormann Design GmbH, , Marc Clormann, Penzing/Untermühlhausen
Gewürz-Adventskalender
Clormann Design GmbH, , Marc Clormann, Penzing/Untermühlhausen
Wand Geschichten
cyclos design GmbH, Münster
Architecture 2011
Christoph Eberle, Büro für visuelle Kommunikation, Freiburg
Deutsche Burgen
Edition Panorama, Mannheim
Secrets of Coffee
JWT Hamburg, Hamburg
Höchstleistungen // Peak Performance
Papierfabrik Scheufelen GmbH + Co. KG, Lenningen
„Hans im Glück“ Sehr frei nach dem Märchen der Gebrüder Grimm
Felix Riedel, Rechberghausen
Children of the World Create Together
W. Turnowsky Ltd. Tel Aviv, ISRAEL
Hand Made
Waterhouse Tilecastle Media Productions, Winnenden
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>> Gold
Mit dem Prädikat „Gold“ wurden ausgezeichnet:
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across the pacific
Takeshi Kitagawa, Hamamatsucho, Tokyo, JAPAN
HEIMATSEITEN 2011 home-pages
EBERL PRINT GmbH, Immenstadt
E&B Kunstkalender Nr. 60 – OUBEY , 2011
E&B engelhardt und bauer, Druck und Verlag GmbH, Karlsruhe
Zeitungskalender
Staatl. Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe
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>> Young Talent
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Zeitungskalender
Konzeption: full&frank, Antonia Huber und Nora Cristea
(Studentisches Projekt im Rahmen eines Seminars an der Hochschule für
Gestaltung Karlsruhe unter der Betreuung von Tania Prill, Karlsruhe)
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>> Lebenswerk – Preis für langjähriges Kalenderschaffen
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Verliehen vom GKS – Graphischer Klub Stuttgart
Michael Domberger, Filderstadt
www.domberger.de
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>>Preis der Internationalen Kalenderschau 2011
GREGOR 2011 – Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart
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Mit dem Preis der Jury des Graphischen Klubs Stuttgart wurde ausgezeichnet:
E&B Kunstkalender Nr. 60 – OUBEY , 2011
E&B engelhardt und bauer, Druck und Verlag GmbH, Karlsruhe
Konzeption: MAGMA Brand Design, Karlsruhe

Bildnachweis: Udo W. Beier, www.beier-photographic.de
Gruppenbild aller Preisträger 2011

Bildnachweis: Udo W. Beier, www.beier-photographic.de
Jury des Graphischen Klubs Stuttgart
zum Award of Exellence 2011: Ludwig Silbermann - Werbeagentur Câteau Louis, Ludwigsburg; Michael Fritz - Recom GmbH, Ostfildern; Kai Malzacher - Heinze & Malzacher GmbH, Stuttgart; Uli Weber - Creative Consulting, Stuttgart; Roland Bertsch - Bertsch KG, Leinfelden-Echterdingen; Andreas Langen – arge lola, Stuttgart; Friedrich Müller - Marketingkommunikation, Asperg; Irmgard Glanz – Papierfabrik Scheufelen, Lenningen; Prof. Peter von Kornatzki - Fachhochschule Darmstadt, Hochdorf; Moderation: Friedrich Müller - Geschäftsführender Vorstand GKS;
Jurytagung: 11.1.2011

Bildnachweis: Udo W. Beier, www.beier-photographic.de
Fachjury des Graphischen Klubs Stuttgart zum Preis der Internationalen Kalenderschau 2011: Dr. Waltraud Buck - Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, Haus der Wirtschaft, Stuttgart; Prof. Peter von Kornatzki –büro für kommunikationsplanung, Hochdorf; Roland Bertsch - Bertsch KG, Leinfelden-Echterdingen; Friedrich Müller - Marketingkommunikation, Asperg; Gerd Böhm - Böhm Public Relations GmbH, Immenstadt; Jochen Rädeker - Strichpunkt GmbH, Stuttgart; Fritz Reuter - Creative Director, Stuttgart; Uli Weber - Creative Consulting, Stuttgart; Prof. Marcus Wichmann – staatliche Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart; Nora Cristea – HfG Karlsruhe; Antonia Huber-HfG Karlsruhe; Hermann Pfeiffer - Fachjournalist, Reutlingen; Moderation: Friedrich Müller - Geschäftsführender Vorstand GKS;
Jurytagung: 10.1.2011
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Arne K.
Bah, geschlossene Gesellschaft oder was soll das sein?
Jochen Rädeker zeichnet als «Jury-Mitglied» seine eigene Arbeit aus…
Gibts denn auch einen Extra-Award für XXL-Selbst-Gestaltungsfreiraum?
Na dann gratulieren wir aber mal ganz, ganz herzlichst zu so großem internationalen Tennis! Hoch die Sektflöten!
Julia
Jochen Rädeker hat NICHT seine eigene Arbeit ausgezeichnet. Es ist üblich, dass man an Auszeichnungen für eigene Arbeiten nicht beteiligt ist und den Raum verlässt. Die Diskussion hatten wir schon so oft bei allen möglichen Wettbewerben ... Ist doch klar, dass diejenigen auch in einer Jury sind, die sonst gute Arbeit leisten. Da kommt es eben auch vor, dass deren Arbeiten zur Wahl stehen. Die ausgezeichneten Kalender sind alle sehr sehr sehenswert. Schau sie dir doch mal am besten an.
A. Best
Guten Tag Herr K.
Ich kann mich Julia nur anschließen.
Es sind in jedem Jahr auch einige Kalendermacher unter den Juroren.
Das macht Sinn, denn sie verstehen etwas vom Medium Kalender.
Sind Juroren gleichzeitig auch Kalendermacher, dann verlassen
Sie bei der Bewertung ihres Kalenders immer den Saal. Sie sehen
und hören nichts von der Bewertung. Weder wenn ihr Kalender prämiert
noch wenn er ausjuriert wird, wissen Sie über die Abstimmung der Jury
Bescheid.
Kalender von Juroren werden nicht prämiert, wenn sie es nach Meinung
der Jury nicht verdient haben.
Die Kalender der Agentur "strichpunkt" sind jedoch von hohem Niveau -
und zwar in jeder Beziehung. Hier war die Jury demnach einig über die
Preisvergabe.
Statt zu meckern und zu mutmassen, reichen Sie doch 2012 selbst einen Kalender
ein und zeigen der Jury, was Sie können. Oder war ein Kalender von Ihnen im
Wettbewerb und hat es diesmal nicht geschafft? Schade, dass Sie im verborgenen
bleiben, Herr K.
Freundliche Grüße A. Best
Herr K.
Guten Tag Herr Best,
vielen Dank für Ihre Aufklärung.
Nun, man soll mir meinen Zynismus oben nicht allzu sehr verübeln...
Denn ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso mir Mutmassung unterstellt wird; durch diesen Bericht wird nicht deutlich, wie in der Bewertung dieses Wettbewerbs gearbeitet wird. Da liegt es bei den Infos doch sehr nahe, hier die Rahmenbedingungen dieser Veranstaltung in Frage zu stellen. Die «Best of the Best» da oben sollten das doch wegstecken können, oder?
Auch kann ich mir bei der Menge der hier erwähnten Einreichungen von 1.056 Kalendern nicht vorstellen, dass lediglich 60 eine Auszeichnung verdient hätten und irgendwie augenfälliger Weise einige Auszeichnungen an Jurymitglieder gehen. Die Papierfabrik Scheufelen oder gar die HfG Karlsruhe sind ja neben Strichpunkt auch in der Jury...
Es tut sicher gut, bei so viel Internationalität in globalen Zeiten den Bezug «zum Ländle» nicht ganz hinter sich zu lassen...
Dabei geht es mir ja nicht darum, die Qualität dieser Arbeiten in Frage zu stellen, sonder die Bedingungen dieser Veranstaltung. Es macht so den Eindruck eines «geschmacksverstärkenden Nebengeschmacks», wenn Sie verstehen können was ich meine.
Ich werde diesen Eindruck auch trotz dieser Aufklärung nicht ganz los.
Nun, mein Problem ist es ja nicht.
Trotz ihrer freundlichen Einladung habe ich leider kein wirkliches Interesse bei einem solchen Wettbewerb mitzumachen. Ich gebe auch Julia gerne recht, dass diese Diskussion wohl schon häufiger da war und mich mit einem entprechenden Eindruck gegenüber solchen Veranstaltungen zurück gelassen hatte, so das ich — ganz im Verborgenen — für mich die Entscheidung traf, mein Ego auf diese Art nicht huldigen zu müssen.
Ich nehme mir auch durchaus gerne die Freiheit, mir meine Meinung nicht ersteinmal verdienen zu müssen.
Aber das scheint einigen wohl verborgen zu bleiben.
Gast
Es ist ein ganz normales und nachvollziehbares Phänomen, daß eine Gruppe von Menschen, sobald sie den Berg erklommen und dort hausen, den auch für sich beanspruchen. Ergo, die Jury zeichnet sich selbst aus. Und das immer wieder die gleichen ausgezeichnet werden, liegt doch nahe, denn die Jury besteht ja nur noch aus ausgewählten Vertretern der herrschenden Gruppe.
Demzufolge entwertet sich auch der Preis von selbst. Oder noch besser: Man zahlt auch noch dafür, wie für den deutschen Designpreis.
Es ist traurig und es ist vollkommen uninteressant geworden, an Wettbewerben überhaupt noch teilzunehmen.
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