BANG! Das Do-It-Yourself-Modemagazin CUT feiert seine zehnte Ausgabe und lässt es mit Knallköpfen (Popcorn-Afros olé), Konfettiexplosionen und goldenen Piñatas ordentlich krachen. Wie immer geht es bei CUT um alles, was man selber machen kann: neben jeder Menge DIY-Partyutensilien werden auch Kristalle gezüchtet und von Schmuck, über Lampen bis hin zu Wegwerfbesteck wird alles einkristallisiert und in bester Breaking-Bad-Manier (siehe weiter unten) im Crystal-Labor präsentiert. 

Lange Winterabende vertreibt ihr euch am besten beim Stricken, allerdings nicht von schnöden Schals, sondern einem Oversized Cape von niemand Geringerem als Lala Berlin. Oder doch lieber Stoffreste verarbeiten? Dann steht eine ganze Patchwork-Kollektion zur Wahl und bei der dazugehörigen Modestrecke könnt ihr auch gleich mit den Models patchworken: einfach die Heftseiten durchschneiden und – ganz wie damals beim Kinderspiel – Köpfe, Torso und Beine tauschen, und selber ausprobieren, ob wirklich alles zu allem passt. Zudem gibt es den allgegenwärtigen Dip-Dye-Trend auch bei CUT, aber nicht für Haare oder T-Shirts, sondern lieber gleich für die Inneneinrichtung: jede Menge Dip-Tips! 

Mit dem beiliegenden Schnittbogen werden außerdem Klamotten nachgenäht, die so gar nichts von altbackenen Schnittmustern haben, unter anderem ein Blouson des Münchner Labels A Kind Of Guise, von dem sich ebenfalls eines von vielen Designer-Interviews im Heft findet – vom großen Bavaria-Special anlässlich der zehnten Ausgabe ganz zu schweigen! CUT lädt nach Hause ein und verrät die besten Städtetipps für München, eine bayrische Band macht sich nackig und nebenbei werden noch die peinlichsten Anekdoten aus 10 Ausgaben ausgepackt. 

 

CUT – Leute machen Kleider #10 

Gestaltung: Lucie Heselich, Marta Olesniewicz
Herausgeber: Horst Moser
Verlag: moser Verlag GmbH
Veröffentlichung: Dezember 2013
Umfang: 144 Seiten
Format: 20,8 x 26,8 cm
Sprache: Deutsch
Preis: 9,50 Euro

 

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