Viele Städte haben ihre eigenen Stadt- und Kulturmagazine. Aber welcher Stadtteil hat neben seinen faden Amtsblättern schon ein Kulturmagazin? Der Wedding, Ortsteil im Bezirk Berlin Mitte in dem unter anderem Thomas Häßler und Roland Kaiser aufgewachsen sind, hat so etwas.
Das unabhängige Kulturmagazin, das so wie der Stadtteil heißt, bildet den Charme des Stadtteils ganz echt und originär ab. Es zeigt typische Bilderwelten und erzählt Geschichten, die man mit dem Wedding verbindet und die für den Bezirk charakteristisch sind: wie etwa die Nachkriegsarchitektur, die Sprache, die Eckkneipen, den Kiez oder die Bewohner selbst.
Der Wedding soll jedoch auch ein Magazin für ganz Berlin sein. So ist die erste Ausgabe, die im Februar 2008 erschienen ist, an mehreren Verkaufsstellen in Berlin erhältlich. Und die nächste Ausgabe, die für Herbst geplant ist, wird sich dem Thema „Verwandtschaft“ widmen und über Wedding hinausblicken lassen. Axel Völcker, der Herausgeber und Grafiker, wird diese Ausgabe dann gestalterisch, passend zum Thema, neu erfunden. Das hat er mit jeder Ausgabe vor. Wir sind gespannt.
Das erste Heft wurde non-profitabel realisiert. Professionelle Redakteure und Fotografen, die an der nächsten Ausgabe mitwirken wollen, sind willkommen.









Weitere Facts zu: Der Wedding
»Der Wedding« – das Kulturmagazin für ganz Berlin. Entstanden auf Lesebühnen, in libanesischen Handyläden und auf Weddinger Hinterhöfen, zeigt das Magazin die neue Mitte wie sie wirklich ist – mit spannenden Texten und hochwertigen Fotografien.
Die Idee kam ihm vor einigen Jahren in seiner Weddinger Küche. Axel Völcker, Herausgeber von »Der Wedding«, wollte ein eigenes Magazin machen. Authentisch sollte es sein, Geschichten aus dem Kiez erzählen, den Charme der alt eingesessenen Weddinger verbreiten. Seine Idee verwirklichte der Kommunikationsdesigner zunächst im Rahmen einer aufwendig gestalteten Diplomarbeit an der FHTW Berlin. Brandneu erscheint »Der Wedding« nun nach zwei Jahren intensiver Arbeit auf dem Berliner Zeitschriftenmarkt. Realisiert wurde das Magazin zusammen mit der Redakteurin Julia Boeck sowie freien Autoren und Fotografen.
Der Name des Magazins ist Programm: »Der Wedding« ist ein unabhängiges Kulturmagazin, das sich thematisch klar vom oberflächlichen Hochglanzjournalismus distanziert.
Das Kulturmagazin erscheint zweimal pro Jahr. Jedes Heft widmet sich einem übergeordneten Thema, weitere Ausgaben werden über den inhaltlichen Weddingschwerpunkt hinausgehen.
www.derwedding.de
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christian
chicet ding. besonders die bild'eske doppelseite jefällt ma. find ick schau.
Gast
Sieht schön und gut gemacht aus! Liest das eigentlich jemand IN Wedding?
Chrisse
Ich wohnte mal ein Jahr fast im Wedding, zählt das?
Gast
rischtig geil. kauf ich. berlin fetzt eh am meisten
KS
Sieht wirklich klasse aus das Heft! Muss ich unbedingt mal einje Blicke werfen!
ANJAG
inhaltlich übrigens uch eine wonne! lohnt
hans schumacher
ach! schön! wann in schöneberg erhältlich?
berliner ohne füllung
gäääähn!
iiebe berlin-fans,
verstehe euren patriotismus und die liebe zum geschichtsträchtigen standort. aber dieses magazin ist im style der 1990er und ist von einem studenten-kult-trash-designgeschwurbel-magazin nicht zu unterscheiden. bildsprache gähn, typo obergähn und alleine der titel (holztür mit goldbeschlag, yeah) – ach nee! und überhaupt: warum müssen eigentlich beim thema berlin sofort alle kommentatoren das berlinern anfangen? ist das der kurt krömer-effekt? seid doch bitte mal ehrlich. was hier schon alles an gutem zeugs zerhackt wurde. und nun dieses hochgejubel bei dieser grauseligen, austauschbaren gestalterarbeit – mir wird schlecht.
TM
Ich schau mir dir Bilder an und finde sie schön.
Über das Cover kann ich hinwegsehn.
Und gegen den Berliner Dialekt gibt es nichts zu sagen.
Leider ist er ja eher verkommen, die letzten Jahre.
Wer berlinert heute denn noch?
Man kann sich echt über alles aufregen.
Es ist eben nicht austauschbar.
Der Wedding ist einzigartig.
Und es ist eben kein Magazin über den "tollen" Prenzelberg,
Mitte, Friedrichshain oder Kreuzberg.
Es ist über das ungeliebte, unbeachtete Wedding.
Ansprechend, ehrlich, liebevoll.
Ich werds mir kaufen.
lars
leider nicht gefunden weil übel, langweilig, billig und somit sofort in den müll geworfen: das magazin unseres stadtteils ka-mühlburg. und mühlburg ist wie wedding...
ANJAG
ich finde es sieht aus... wie der Wedding
Gast
Aua, das Cover!
Gast
Support the original: www.berlinhaushoch.de
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