Die Gewinner des im Juli ausgeschriebenen Beck’s Label Contest stehen nun fest.
Die Jury, bestehend aus Vertretern renommierter Designmagazine aus Europa, kürten das Vinyl-Design der Dresdnerin Marie Schacht zum Sieger. Die Gewinnerdesigns werden im Rahmen der Beck`s Music Experience am 6. November in Berlin mit Phoenix, The Ting Tings und Paul Smith ausgestellt. Besonders der zweite Platz ist sehr gelungen. Da wünscht man sich doch, dass Biere immer so aussehen.
Pressetext:
Nun steht der Gewinner fest, bzw. die Gewinnerin: Das Art Label von Marie Schacht wurde von der Jury, bestehend aus Sven Fortmann (Lodown), Francesca Gavin (Dazed&Confused) und Simon Beckerman (PIG Magazine) zum Sieger gekürt. „Eigentlich ein naheliegendes und einfaches Motiv – aber sehr gut gemacht und mit großer Wirkung auf der Flasche“ so Simon Beckerman. Und Sven Fortmann ergänzt: „Zurück zur alten Schule, Vinyl lebt“.
Die Dresdnerin, die eigentlich gerade an ihrer Diplomarbeit im Fach Medieninformatik sitzt, darf sich über das Preisgeld von 3.000 Euro freuen. „Das Thema "Music inspired Art" fasziniert mich, in jeglicher Form. Der Contest war ein willkommener Anlass, um mich damit grafisch auseinanderzusetzen.
Der zweite Platz geht an Thomas Gnahm aus Weimar, der sich über 2.000 Euro freuen kann. Sein Etikett mit Diskomotiven im „Cut Copy“ Style überzeugte die Jury. „Ich mag es weil es so anders ist“ kommentiert Simon Beckman die Entscheidung. Der dritte Platz, der mit 1.000 Euro dotiert ist, geht an Franz Stämmele aus Stuttgart, der von der Jury wegen seines klassischen Designs ausgewählt wurde.
Die Gewinner bekommen nicht nur das Preisgeld, sie dürfen auch schon ihre Koffer packen, denn ihr Design wird Teil der Eventinszenierung beim diesjährigen Finale der Beck`s Music Experience am 6. November in Berlin. Auf dem Event werden die französischen Grammy-Award Gewinner Phoenix sowie The Ting Tings und Paul Smith von Maximo Park den Besuchern ein einzigartiges Konzerterlebnis bescheren.
Verwandter Artikel
Music Inspired Art Label Contest
Designwettbewerb von Beck's
Beck's hat einen Design Contest ins Leben gerufen. Designer werden aufgefordert unter dem Motto „Music Inspired ...von Julia am 15.08.2010
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Uamo Kunstfestival – Verlosung!
Gewinnt Tickets für das Festival
Vor Kurzem haben wir auf Slanted über das UAMO Festival berichtet, das ab dem 21.10. vier Tage lang im Puerto ...von Lukas am 05.10.2010






gerhard
Ich frage mich immer nach welchen Kriterien die Jury solche freien Arbeiten bewertet.
(Ohne jetzt die Arbeiten zu kritisieren.)
Aber entweder der Stil gefällt der Jury oder halt nicht. Und dann kommen dabei Bewertung wie "Ich mag es weil es so anders ist." dabei heraus. Mmmh, naja.
Georg
@ gerhard: Das sehe ich auch so. Deshalb ist es auch irgendwie müßig, darüber zu diskutieren.
Trotzdem: »Besonders der zweite Platz ist sehr gelungen«?
Wirklich? Ich finde, dass man hier schon mit (halbwegs) objektiven Argumenten belegen kann, dass das nicht wirklich super ist. In erster linie, und das ist bei temporären illustratorischen Arbeiten nicht unwichtig, ist die Bildidee überholt. Tierköpfe auf Menschenkörpern wurden bereits vor einigen Jahren überstrapaziert und wirken nicht zeitgemäß. Dann dieses (vermeintlich zeitgemäße) polygone Etwas, was noch darübergeklatscht wurde und nicht wirklich sinnvoll ist. Inhaltlich und kompositorisch. Nächster Kritikpunkt sind die »musikalischen« Elemente, die ›hingerotzt‹ wirken und zur ohnehin nicht so gelungenen Komposition beitragen. Dass das Katzenohr oben minimal in den Anschnitt geht und das Frauenbein unten sehr am Rand klebt macht's nicht besser. Letzter Kritikpunkt: Das Label hat nichts mit der Marke zu tun, nicht mal farblich und das Hintergrund-türkis beißt sich fürchterlich mit dem Flaschengrün.
Ich bin der Auffassung, das sind objektive Argumente, die nichts mit einer geschmäcklerischen Position zu tun haben.
Dein Kommentar