Elementar ist ein neues Pixelfont-System (entwickelt von Gustavo Ferreira) von Typotheque, optimiert für mehr Flexibilität von Schriften am Bildschirm.
Durch ein spezielles parametrisches System greift Elementar nahezu alle Eigenschaften von digitalen Medien auf und beinhaltet somit ein »Universum« aus verschiedenen Schnitten, Größen, Breiten und Styles. Jeder Schnitt in jeder Größe wurde extra auf dem Pixelraster gezeichnet. Somit wird gewährleistet, das die Schrift immer scharf dargestellt wird. Dies bedeutet aber auch, das Elementar Schriften nicht wie konventionelle Outline-Fonts skalierbar sind. Um trotzdem für jeden Einsatz die passende Schrift zu finden wurde der Elementar-Navigator entwickelt. Hier kann man zunächst zwischen 2 Sans-Varianten und einer Serif auswählen. Anschließend müssen die Parameter für die Höhe, Schnitt und Breite eingegeben werden, um am Ende zu seinem individuellen Pixelfont zu gelangen. Durch eine Vielzahl von OpenType-Features und die Möglichkeit der Veränderung der Grundform, aus denen die einzelnen Glyphen aufgebaut sind, ist Elementar ein sehr vielseitiges und interessantes Schriftsystem für die Welt der digitalen Medien.


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Martin
Sind Pixelfonts in Zeiten von High-Resolution nicht ein ziemlicher Anaschronismus? Ich stelle mir gerade vor wie klein eine Zeile in einer der Schriftschnitte auf einem Retina-Display ist und ob ich das lösen möchte (und könnte).
Nevertheless ist die technische Umsetzung dieser Schriftdemo interessant, weil ja irgendwie die gewählten Schriftschnitte in Echtzeit generiert werden. Aber schon als Webfont zeigt sich - trotz Screen als Medium -, dass das nicht funktioniert und hässlich blurrt...
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