Vergangene Woche wurde das offizielle FIFA Plakat 2011 für die Frauenweltmeisterschaft gekürt. Aus den letzten 5 Entwürfen (von über 300 Einreichungen) wurde das Siegerplakat gekürt, welches von 2 Studenten der FH Aachen zusammen mit der Berliner Kommunikationsagentur WE DO entworfen wurde.
Im Pressetext der FH Aachen heißt es hierzu: »Die angehenden FH-Designer Fabian Jung und Sebastian Kamp, beide studieren bei Prof. Christoph M. Scheller (Mitbegründer der Agentur WE DO) Kommunikationsdesign am Fachbereich Gestaltung, entwarfen die nun preisgekrönte, dynamische Fußballspielerin. Den Entwurf für die Frauenweltmeisterschaft setzte Kreativdirektor von WE DO, Thomas Avenhaus, gemeinsam mit den FH-Studierenden um.«
Das Plakat ist meiner Meinung nach sehr gelungen und die Jury (u.a. mit Verena Gerlach, BDG-Präsidenten Henning Krause, Professorin Mariko Takagi, Professor Florian Pfeffer) hat einen gute Vorarbeit geleistet. Ich gratuliere den Gewinnern! Schade nur, dass die Studenten in der offiziellen FIFA Erklärung nicht erwähnt werden, sondern dort heißt es: »Das innovative Design mit einem dynamischen Porträt einer Fussballerin wurde von der Berliner Kommunikationsagentur WE DO entworfen.« Wäre doch schön gewesen, wie auch in der Pressemitteilung der FH, auf die studentische Mithilfe hinzuweisen.
Auszug Pressetext der FH Achen: Das innovative Design mit einem dynamischen Porträt einer Fussballerin wurde von der Berliner Kommunikationsagentur WE DO entworfen. Das Porträt verkörpert die Vielfalt, Dynamik und Athletik des Frauenfussballs. Dank der leichten Bewegung des Balls wirkt das Bild fast wie eine 3-D-Animation. Mit den Tausenden kleinen Bällen erinnert das Design an das offizielle Poster der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2006™, als sich Tausende helle Sterne zu einem Fussball zusammenfügten.

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Gast
Was dödelt denn da zwischen den Beinen?
Klangfarbe Schallplatten
Ebenfalls in enger Zusammenarbeit mit Fabian Jung:
http://www.klangfarbe-net.de
lars
http://www.youtube.com/watch?v=fS9OMVfxmbQ
hat nichts mit diesem thema zu tun. ist ein trailer. 5:0. emotion.
aufgebaut wie ein thriller. musik wie in einem melodrama.
spanien. barcelona. benchmark.
amen
Gast
Gute Idee mit der Fußball-Rasterung. Wirklich weiblich sieht das da aber auch nicht aus zwischen Beinen...
Gast
Oh, oh, ein Dödel :-)
Strap-On?
Uli
Lustig, an der stilisierten Fussballerin sieht man direkt an welchen Stellen besonders gearbeitet wurde. Brust, Zopf und ganz wichtig, dass man nicht denkt die Frau sei nackt, noch die Hose angedeutet. Dies ist ein Lehrbeispiel dafür, welche Kompromisse ein Grafiker bei der Gestaltung eingehen muss, damit die Gestaltung schön gefällig ist und ja niemand auf den "Schlips" getreten wird. That is Design Reality! Nett und langweilig finde ich das Plakat.
Gast
Oh mann! Das Poster ist echt behämmert. Aber das peinliche bzw. schlimme daran, ist die furchtbare Typokomposition: drei verschiedene Schriftgößen, bold, regular…alles mit dabei! Und ich dachte sowas lernt man schon im 1. Semester! Aber etwas ist faul an der Sache: WE DO hat schon damals ein extrem unschönes Poster für die WM2006 gestaltet. Komisch, dass die schon wieder dabei sind. Ich riche faul-stinkende Vetternwirschaft!
Haarmilch
Typografische Regeln, wie sie im ersten Semester vermittelt werden sollte man schleunigst ablegen. Man darf grundsätzlich alles, wenn es optisch passt! Die Regel so wenig Schriftgrössen und Schnitte wie möglich zu verwenden ist von Vorgestern.
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