FontBook goes App / Das Ende des gedruckten FontBooks?

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Morgen erscheint eine neue Schrift-Enzyklopädie aus dem Hause FontShop. Doch nicht in Buchform – die gelbe Schriftsammlung erscheint erstmals als App fürs IPad. Fünf Jahre nach Erscheinen der vierten Auflage, und vielleicht letzten Printausgabe, bietet das neue digitale Nachschlagewerk 620.000 Schriftmuster, kann Schriftansichten twittern, facebooken oder per Mail versenden und ist stets aktuell, da neue Fonts sowie redaktionelle Querverweise direkt in die App einfließen können.

»Nie zuvor konnten wir derart viele Informationen und Abbildungen zu den zehntausenden ausgewählten Schriften liefern, noch dazu schneller und aktueller als je zuvor.« so Jürgen Siebert, Mitherausgeber des FontBooks.

Ab den 21. Juli 2011 im Apple App-Store für 4,99 Euro erhältlich.
Mehr Information zur neuen App auf www.fontbook.com.

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Pressemitteilung:
Fünf Jahre nach Erscheinen der vierten Auflage der gelben Schrift-Enzyklopädie schlägt FontShop ein neues Kapitel auf: die FontBook App fürs iPad. Sie funktioniert wie eine typografische Landkarte, kann Ansichten twittern oder per E-Mail versenden und bietet 620.000 Schriftmuster … was 35.000 Papierseiten oder zwanzig gedruckten FontBooks entspricht.

Obwohl sie den Begriff »Book« im Namen trägt, hat die iPad-App nichts mehr mit einem Buch gemein. Stattdessen bietet sie Recherchewege, die mit einem Druckwerk nur schwer zu bewerkstelligen sind oder gar nicht: zum Beispiel das direkte Vergleichen von Schriftschnitten, mit individuellem Musterwort, vor wechselnden farbigen Hintergründen.
»Kein anderes Buchformat profitiert mehr von der Digitalisierung als das Nachschlagewerk,« begründet FontShop-Vorstand und FontBook-Mitherausgeber Jürgen Siebert den Umzug aufs iPad und fährt fort: »Nie zuvor konnten wir derart viele Informationen und Abbildungen zu den zehntausenden ausgewählten Schriften liefern, noch dazu schneller und aktueller als je zuvor.« Neu erschienene Fonts können jederzeit in die App einfließen, ebenso redaktionelle Querverweise und Korrekturen.

Der Einstieg in den FontBook-Atlas ist denkbar einfach. Der Benutzer entscheidet sich entweder für eine der fünf Recherche-Pfade Schriftstil, -name, -designer, -hersteller und Entwurfsjahr, oder er startet die blitzschnelle Textsuche nach Fontfamilie, Designer oder Foundry. Statt der traditionellen sieben Schriftklassen Serif, Sans, Slab, Script, Blackletter, Display und Pi & Symbols bietet das digitale FontBook jetzt 35 Kategorien, denn jede der sieben Klassen wurde in fünf weitere Unterklassen aufgeschlüsselt. Für diese Aufgabe konnte die FontBook-Redaktion die Saarbrücker Schrifthistorikerin Prof. Indra Kupferschmid gewinnen, während die international renommierten Typografen Stephen Coles und Yves Peters wieder die stilistischen Querverweise betreuten.

Gast

Ganz ehrlich, meine erster Gedanke war: "Kein Geld mehr für den gedruckten Katalog..:"
Ich denke gerade Schriften verdienen immer noch eine hochwertige Präsentation auf Papier.

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