FORMAT / Magazin der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd

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Die Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd präsentiert sich mit einem neuen Hochschulmagazin: FORMAT.

Das Heft wurde fast ausschließlich von Studenten des zweiten Semesters und ohne weitere Betreuung gestaltet und realisiert.

Inhaltlich beschäftigt sich die erste Ausgabe dem Titel entsprechend mit dem Begriff "Format" und stellt darüber hinaus aktuelle Studentenprojekte vor.

Auf der Website www.formatmagazin.de kann man das Magazin zum Versandkostenpreis von 3 EUR bestellen.

Hier ein paar kurze Eindrücke:






Gast

Hmm, sieht aus als hätte man evtl. anderes Papier nehmen sollen.

Jo

sieht sauber aus, wie man es von der Gmünder Schule gewohnt ist. Hey, die Akkurat scheint nun vollends in der deutschen Hochschullandschaft angekommen zu sein.

Thomas

Was ich mich dabei nur immer wieder frage ist wie sich Studentenmagazine die Akkurat leisten können – mit 180 CHF keine billige Schrift …

jAnsen

@thomas: ich nehme mal an, dass es wie an allen anderen hochschulen auch ist: die schule hat den font einfach käuflich erworben.
nur um hier mal dem doch unterschwellig mitklingenden vorwurf des diebstahls entgegen zu wirken.

asaad

geiles teil oder?

Gast

ich finde das papier gerade deshalb gut, weil das leichte durchscheinen einen schönen effekt gibt. super gemacht!

gruß silke

Gast

meine güte, die machen da im 2. semester magazine als würden sie das schon 30 jahre machen.

was nur zu ca. 50% ein kompliment ist.

Gast

hm... als erstes muss ich sagen das mich das design schon anspricht. is halt schlicht, übersichtlich und zurückhaltent.

doch jetzt zum "hm"!

jedoch frage ich mich warum gerade studenten des 2. semesters so ein "gezwungen" wirkendes design wählen. könnte natürlich sein, das man das "segeln" am besten in stark reglementierten Gewässern lernt.
Doch muss ich sagen das mir bei den beispielseiten ein wenig der wagemut für grenzenlose kreativität fehlt. Sollten nicht gerade design studenten (vor allem des 2. semesters) noch so was bestizen?

meiner meinung nach sieht das ganze sehr beschnitten aus... wie gesagt... find die optik nich schlecht... aber muss es sein das man schon so früh in der gestalterkarriere auf das motto "nur nicht zu laut sein" setzt?
mit solch einem design bietet gmünd natürlich keine angriffsfläche, was natürlich
bei der ersten publikation eines magazin von vorteil ist. Reaktionen fallen dann,
wie hier zu sehen, sehr zurückhaltent aus. emotionsloses schulterklopfen, nach
dem motto :" die machen es auch wie alle, die gehören dazu!"

jedoch sind angriffsflächen ein zeichen für einen eigenen (design) charakter,
der sich meiner meinung nach gerade in den unteren semestern bildet, und in
den höheren semestern dann in die richtigen bahnen gelengt werden sollte.

hm... hier braucht man wohl nich mehr viel gegensteuern!

dennoch prost... su!

Schorschi

Ich würde den Studenten aus Gmünd wünschen, dass sie etwas gewagter gestalten dürfen.
Auch die Themen sind sehr bieder »Die Küche zum Leben« gäähhhnnn

Gast

eher nur zu 20%...
Und:

seh ich genau so: gähn!

Aber. papier gut!

Dominic

muss jede publikation immer total flippen und aus dem rahmen fallen?
nur weil sie von designstudenten gemacht wird... gmünd ist keine kunsthochschule!

@thomas du hast schonmal was von kaufen gehört oder? und eine hochschule hat durchaus ein budget mit dem solche aktionen möglich sind.

@schorschi du hast die küche leider nicht in echt gesehen und da ist die überschrift sowas von egal

danke an alle für lob und kritik

Gast

@schorschi:

wir sehen hier immernoch das produkt einer "DESIGN-Hochschule". geht es nur noch um lauter, schriller, "ungesehener", banaler … falsch. design sollte zum denken anregen, informationen vermitteln, den alltag erleichtern … könnte die liste ewig fortführen … und wenn es genau die "küche zum leben" ist, dann ist das für mich fortschritt und nicht style-gewichse in der 100sten ausführung.

asaad

Kritik ist erwünscht!
Sehr sogar, so lernt man das an der HfG.

Danke an Die, die Kritik äußern. Das hilft uns, die kommende Ausgabe besser zu machen.
In erster Linie für uns, und letztlich auch für euch.

An die, die "gähn" oder andere sinnlose Kommentare hinschreiben, und das auch noch ohne Namensangabe. Es ist peinlich.
Ich mein Bitte: wer seid ihr schon (v.a. ohne Namen), dass ihr glaubt die erste Ausgabe der FORMAT mit euern primitiven Wissen bewerten zu dürfen? Das ist weder konstruktive noch destruktive Kritik, sondern einfach Mist.

Ich werde jetzt nicht erläutern, warum "Gmünd" bzw. FORMAT auf so ein "sauberes" Design setzt und warum das Heft nicht "kreativ" genug ist oder nicht, das würde zu weit gehen.

Ich verrate aber soviel. Wir arbeiten bereits mit Hochdruck an der zweiten Ausgabe.
Die wird NOCH besser.

Gast

lieber mal im raster bleiben und klappe halten! das durchsichtige papier verrät einiges.

Julia

@asaad: Hier herrscht freie Meinungsäußerung und jeder hat das Recht, etwas zu schreiben. Eine Vertöffentlichung auf slanted bringt nicht immer nur ein "Wow" hervor. Wenn du jedoch kritisierst, dass manche unkostruktivie Kritik abgeben, solltest du das selbst nicht im Gegenzug auch tun.

Mich persönlich würde es auch interessieren, wie es zu dem klaren Design kam. Das ist einfach Neugierde, aber natürlich musst du das hier nicht erläutern, obwohl das eher hier her gehört, als manche Kommentare.

Schön, wenn es eine neue Ausgabe gibt. Lass es mich wissen :)

schorschi

Ich hab mir das Magazin jetzt mal bestellt, es ist schwer eine solche Publikation anhand von 7 kleinen Bildern zu beurteilen. Ich finde es allerdings total daneben wie hier einige Studenten mit Kritik umgehen.
Wenn man ein Layout zum gähnen findet ist das keine Beleidigung, und wenn die meisten Betrachter das Layout schön, aber langweilig finden könntet ihr ja bei der nächsten Ausgabe etwas anders machen.

Hmm

Wow, auch hier darf man sich über einen gelungenen Flattersatz freuen ...
Leute das ist ja furchtbar!!

Es ist nun wirklich kein nervenkitzelnd spannender Tanz mit dem Raster, aber das dünne Papier reisst es wieder ein Wenig raus! Schade, dass die Überlagerungen, die dadurch entstehen, nicht geplant erscheinen bzw. Linien die dadurch auftauchen, nicht aufgegriffen werden – dass jede Seite neu aus der Traufe geholt wird.
Die Doppelseite "Küche zum Leben" wirkt 1A wie eine sehr elegante Imagebroschüre. Überhaupt fehlt dem Ganzen das magazinige Knistern, es ist einfach zu Imagebroschürig.
Liegts auch an der Bildredaktion? Oder am redaktionellen Konzept an sich?

Schaut Euch mal www.seiteeins.net aus Dortmund im Vergleich an: Ähnlich aber da effektiverer Weissraum auch magaziniger.

Aber ich bin dennoch voll des Lobes, denn man sieht, wohin Ihr wollt und Ihr eben nicht den ilustrativen Overkill like Zwiebelfisch zelebriert, nach dem Motto: Jeder darf mal ran. Nächstes Mal konsequent weniger angepasst vorsichtig und durchdachter im Spiel mit den Transparenzen. Und denkt dran: Nicht nur die Grafik macht ein Magazin, es sind die Inhalte!

Alessia

Ahoi!

Als ehemaliges Redaktionsmitglied der Komma aus Mannheim:
Ich finds sehr gelungen. Mir gefällt diese Kombination aus der Strenge des Rasters und die "durchleuchtende" Eigenschaft der Papierbeschaffenheit. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern (Flattersatz...) aber für eure erste Ausgabe- 2.Semester (ohne Betreuung, ich weiß was das heisst!)- gelungen!

Gespannt auf weitere erhellende Ausgaben,
liebe Grüße aus HH

Alessia

TM

Ja ich finds auch gelungen.
Ich guck mir lieber sowas an, als diese hochkreativen Sachen,
die wenig subtil ein lächerliches Thema hochpeitschen,
dafür keine Ahnung von Typografie und Ordnung haben.

Dieses Konzept was ich hier sehe ist sehr sinnvoll in meinen Augen.
Dass die Seiten durchscheinend sind, ist leider sehr unmodern,
wer aber so schön mit Rastern umgehen kann,
hat hier die richtige Wahl getroffen.
Auch damit Herstellungskosten sinken und die Umwelt geschont bleibt.

Cheers Up!

High Roller

Grenzenlose Kreativität heisst ja nicht alles voll zu schmieren.

Ein guter Designer transportiert so viel als möglich mit so wenig als möglich.

Reduziertheit muss man können (und auch mögen).

Pflastern und laut sein kann auch mein 6jähriger Sohn.
Bloß macht er das aus einem Gefühl raus und nicht mit Konzept.

Grüße

Gast

Ich finde es gibt nichts schlimmeres, als vorzuschreiben, welches Design "richtig" und welches "falsch" ist. Und wie man Grafik zu machen hat.
Meiner Meinung nach ist doch gerade das das spannende an Grafik, dass es keine Grenzen gibt, und man mit allen Regeln brechen kann wenn man will. Wichtig ist, dass das Endergebnis am Ende funktioniert. Und funktionieren kann sowohl lautes als auch leise Gestaltung.
Was "ein guter Designer" ist, entscheidet deswegen immer noch jeder für sich.

nina und kathrin

Schönen Gruß an Frau Salerno!

Da sind wohl die Typostunden gekürzt worden. > Schlechte Idee!

Manchmal war früher doch alles besser...

butów

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