Formen Lesen – Ein Plädoyer für bewusste Gestaltung beschäftigt sich mit grundlegenden Themen der Aufnahme, Verarbeitung und Kommunikation unserer Umwelt.
»In der Welt der Kommunikationsmittel ist die Typografie sicherlich im abstraktesten Gebiet anzusiedeln. Der Film versucht oftmals, die Wirklichkeit abzubilden (…), er lässt wenige Fragen offen, erzeugt also in den meisten Fällen nur geringe Distanz, wenig Platz für eigene Gedanken des Betrachters. Die Fotografie distanziert sich durch die Momentaufnahme schon weiter von der Wirklichkeit. Die Schwarzweißfotografie entbehrt weiterer visueller Variablen, wird noch abstrakter.
Die Typografie – von der Beschaffenheit der Buchstaben abgesehen – entledigt sich letztendlich aller illustrativen Eigenschaften, schafft also noch mehr Platz, den zu füllen der Leser eingeladen wird. Typografie lehrt den Leser, für sich selbst zu denken, sich sein sprichwörtliches eigenes Bild zu machen. Als solches ist sie ein hilfreiches Mittel des kritischen Denkens.«
Auf diesem Gedankengang aufbauend, geht es in »Formen Lesen« um die Entstehung und das Schaffen von Bedeutung, die Verantwortung des Gestalters und seines Bewusstseins. Diese und weitere Themen werden in kurzen Texten und ergänzenden Abbildungen behandelt. Das Buch erlaubt dem Leser, philosophische und praktische Fragestellungen über die gestalterische Tätigkeit zu entwickeln und seine persönliche Beziehung zu diesen aufzubauen.
Formen Lesen
Ein Plädoyer für bewusste Gestaltung
Gestaltung: >Paulus M. Dreibholz
Herausgeber: Roland Früh
Verlag: Gaffa Limited
Veröffentlichung: April 2011
Umfang: 56 Seiten
Format: 21 x 12,6 cm
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-0-9555220-8-6
Preis: 12 Euro
Vertrieben wird das Büchlein ausschließlich über Motto Distribution.








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Roland Stieger
Ein grossartiges Büchlein, klein und bescheiden, sehr bereichernd und anregend für neue Gedanken. Darf in keiner Bibliothek von Gestaltern fehlen!
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