Seitdem Hubert Jocham die Mommie entworfen hat, folgten weitere Script-Fonts mit großen Kontrasten bei großen Schriftgrößen. Mit Narziss entwickelte er eine aufrechte Interpretation mit ausgeprägten Schwungelementen. Glenda ist wieder eine Script mit Rechtsneigung, wie die Mommie.

Beim Regular-Schnitt knüpfen die Buchstaben aneinander an und es sieht fast wie eine ordentlich geschriebene Handschrift aus. Wie bei der Narziss gibt es auch hier ebenso eine »verschwungene« Version. Jede Glyphe und jede Verwirbelung ist sauber gestaltet, so dass jede Verbindung bzw. Buchstabenkombination funktioniert. Die Glenda sollte nur sehr groß verwendet werden.

Die komplette Schriftenfamilie gibt es für 75 Euro.

sukisouk

Ayayay; Naja mein Fall ist das nicht.
Sieht aus wie aus dem Tagebuch von ner 13jährigen. Das muß ja auch nichts Negatives sein :D
Im Gegensatz zu Mommie ergeben sich keine schönen Wortbilder.

CHris S

Hm, das jede Glyphe und jede Rundung genau gestaltet wurde und diese Sorgfalt auf den ersten Blick sichtbar wird, ist vielleicht das wichtigste Merkmal von Hubert Jochams Schriften. Die Mommie und noch mehr die Narziss haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. An diesen kann die Glenda aber meiner Meinung nach leider nicht anschließen. Natürlich besitzt auch sie den gleichen, riesigen Kontrastumfang, geschwungene Haarlinien wechseln mit dicken Stämmen. Sanfte Kurven und kantige Abstriche geben die Anmutung einer Handschrift und vielleicht liegt genau dort das Problem: Die Handschrift meiner Großmutter besaß ebensolche Merkmale, und doch ist das Schriftbild einer solchen "echten" Handschrift dem gleichmäßigen Duktus einer Maschinenschrift immer überlegen. Und als groß eingesetzte Schrift?
Zugegeben - die florale Anmutung machten die Mommie (weniger die Narziss) schon sehr speziell, ich denke das dies bei der Glenda umso mehr der Fall ist.

till1

irgendetwas stimmt mit der schrift nicht, aber ich komm nicht drauf. auf jedenfall ist die grundlinie für meinen geschmack viel zu unruhig, vielleicht sinds die verbindungen, die viel tiefer gehen, als man es beim handschriftlichen schreiben machen würde ...

die narziss hingegen find ich prima.

ruby

mein fall ist die schrift auch nicht. vielleicht liegt es einfach an der wankenden form der schrift - irgendwie meint man die kippt gleich um. ich bin ein freund geometrischer figuren ohne viel trara und im bereich schrift ganz besonders...

Dein Kommentar

Deine E-Mail wird nicht veröffentlicht.

Der Inhalt des Formulars wird durch einen externen Dienst (Mollom) auf Spaminhalte überprüft (Datenschutzrichtlinien)

Verwandter Artikel

Narziss

Neue ornamentale Headlineschrift von Hubert Jocham

Seit seiner Arbeit an der Mommie fasziniert Hubert Jocham die Gestaltung von Ornamenten. In der Narziss-Regular ist ...

in 1 Kommentar

Nächster Artikel

Doodles, Once Were Posters, Snapping Faces, Expired Polaroid

idpure Call 4 entries

idPure aus der Schweiz machen nicht nur ein sehr schönes Grafik-Design Magazin mit einem vor kurzem geänderten ...

in

Vorheriger Artikel

Dmig 2

Design Magazin

Gerade eben ist Dmig 2, die zweite Ausgabe des Design Magazins von Design made in Germany, online ...

in ,