Graff video

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Graff video, verbindet Graffiti und Videokunst. Das Prinzip ist einfach. Die Video-Kamera wird wie eine Graffiti-Spraydose geführt. Das Licht dient als wichtigstes Medium (Intensität, Farben, Helligkeit). Um spezielle Effekte zu erzielen wird die Kamera geschüttelt oder fest an einem hellen Ort montiert. Die Bilder werden nachträglich nicht bearbeitet. Eine transdisziplinäre Einstellung führt zu einer neuen Form der Erzählkunst, einige Videos stellen Fragen an die Gesellschaft und die Kunst. Diese Idee mit Licht zu zeichnen ist zwar nicht neu, aber immer wieder schön anzuschauen. Mehr Filme gibt es unter: http://graff.video.free.fr

Gast

nett. schade nur, dass diese ganzen experimentellen "graffiti"-sachen zu 90% von leuten gemacht werden, die graffiti zwar zitieren, selbst aber häufig nur eine grausame handschrift oder pseudograffiti zustande bringen.
und die writer selbst - mit wenigen ausnahmen wie einigen berlinern - sind meist zu traditionell, als dass sie andere medien benutzen würden.

Igor

Das ist interessant. Ich mag die Videos "Sunflowers illuminate the night" und "Facing Beaubourg".

Gast 02

der gast hat recht!
es ist immer wieder furchtbar zu sehen, was die leute unter graffiti verstehen und was sie daraus machen. finde das aber nicht »nett«. obwohl: nett ist ja der kleine bruder von scheiße.
es macht mich sauer!
versucht gar nicht erst, eine gestalterische arbeit im themenbereich »graffiti« anzugehen, wenn ihr nicht vorher mal (intensiv!) gesprüht habt! und ich rede nicht von einer besprühten spanplatte für die exfreundin, sondern von writing.
und wo wir gerade dabei sind: auch theoretische abhandlungen sollten die meisten sich verkneifen.

GastX

danke für den artikel.
@gast02: lächerlich deine einstellung. ich mach was ich will, brauche deine genehmigung nicht.

BOMBER™

Hm, wie immer viel Blabla um wenig. Graffiti hat sehr viel verändert und Graffitiwriting ist eine weitreichende Methodik die vieles in Frage gestellt hat. Die Spraydose ist ein echtes Werkzeug, aber die Idee den öffentlichen Raum als Leinwand bzw. als Gestaltungsfläche zu sehen gab es ja schon immer. Die Mechanik zu übernehmen und auf Licht auszuweiten ist ja nix neues. Gut ist aber auf jeden Fall, dass es dadurch eine ernstzunehmendere Position innerhalb des Kulturbetriebes erfährt und die Anerkennung sich nicht ständig iauf die Jugendhausecke bezieht oder dem maniristischen Vorwürfen ausgeliefert ist.

Beste Grüße

Bomber
Graffiti artist FBI GBF SUK SAA DBL YCP · Designer AGD BDG · Illustrator IO · free artist BBK
Vorsitzender Einwandfrei-Verein für Kunst im öffentlichen Raum
Chairman Einwandfrei-society of art in the public area - www.einwandfrei.org

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