Schulgebäude
In Leipzig startet im August die Leipzig School of Design mit einem völlig neuen Konzept für zukünftige Design- und Grafikstudenten zur Vorbereitung auf ihr Studium. Noch sind einige Plätze frei.

Schulräume

Thomas Schneider u. Steve Hauswald
Presseinformation:
Die Leipzig School of Design (LSOD) bietet in diesem Jahr ein völlig neues Programm für zukünftige Design- und Grafikstudenten an. Am 2. August beginnt für 40 junge Kreative das Vorstudium in den Grundlagen der visuellen Gestaltung. Kurzentschlossene können sich auch jetzt noch für das sechsmonatige Vorbereitungssemester an der Schule in Leipzig-Plagwitz eintragen.
"Die Hochschulen beklagen seit Jahren die gesunkene Eignung der Bewerber und leiden zusätzlich unter den verkürzten Studienzeiten. Deshalb wollen wir Abiturienten und Studien- oder Berufswechslern die Grundlagen visueller Gestaltung vermitteln. Pro Semester werden maximal 40 Personen aufgenommen. Das schafft günstige Lernvoraussetzungen", erklärt Geschäftsführer Thomas Schneider das Hauptanliegen der LSOD. Dank der kontinuierlichen Arbeit in kleinen Gruppen entstehen individuelle Abschlussmappen, die die Grundlage für die Hochschul-Aufnahmeprüfungen bilden. Während des intensiven Kurses beschäftigen sich die Teilnehmer zudem mit der gängigen Software und werden auf Aufnahmetests und -gespräche vorbereitet. "Damit sind wir mehr als eine bloße Mappenschule. Bei uns können sich die Schüler mit ihren Fähigkeiten auseinandersetzen und zielgerichtet an sich arbeiten. Damit machen wir sie fit für die Hochschule", resümiert Geschäftsführer Steve Hauswald. Die LSOD verfolgt mit dem Vorstudium ein für Deutschland völlig neues Konzept der Vorbereitung auf ein Studium.
Erfahrene Dozenten aus verschiedenen Bereichen der Gestaltung und Kommunikation sorgen für ein breites Fächerangebot an der Leipzig School of Design, darunter unter anderem: Industrie-, Medien-, Kommunikations-, Mode- und Schmuckdesign, Buchkunst, Architektur, Malerei, Freie Grafik, Bildhauerei sowie Fotografie. Montag bis Freitag studieren die Schüler ganztägig in der LSOD, zusätzlich stehen ihnen die Räume samstags für Übungen zur Verfügung. Die Kurse vermitteln Grundlagen wie Zeichenlehre, Scribblen, Naturstudien, Farb- und Formlehre sowie Typografie. Darüber hinaus beschäftigen sich die Vorstudenten mit Designgeschichte und -theorie, Präsentations- und Layouttechniken sowie 2-D- und 3-D-Software.
Anmeldungen für das Vorstudium:
Steve Hauswald
Telefonnummer: 0341 33755-130
E-Mail: info@leipzigschoolofdesign.de
Adresse: Weißenfelser Straße 84, 04229 Leipzig
Hintergrund:
Der Industriedesigner Steve Hauswald und der Designer Thomas Schneider haben die Leipzig School of Design im Frühjahr 2010 gegründet. Die Schule besteht aus zwei Bereichen: dem Vorstudium und Weiterbildungskursen für Professionals. Mit der Studiumsvorbereitung haben sie ein Prinzip, das es in vielen Ländern bereits gibt, erstmals nach Deutschland geholt. Darüber hinaus stellt die Leipzig School of Design ihre Räumlichkeiten und Kapazitäten in Plagwitz künstlerischen Projekten sowie Initiativen zur Verfügung.
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in Bücher, Design 5 Kommentare






Gast
… also das, was in der Schweiz seit Jahrzehnten üblich ist und als Vorkurs bekannt ist!
Gast
Alleine schon diese emotionale Kälte, die von diesen sterilen Räumlichkeiten ausgeht. Da kann man doch nicht kreativ werden, in solch einem Laden. Diese Schule sieht aus wie die Aufzucht chorknabenhafter Ja- und Ahmen-Sager, die nur danach lechzen ihr weniges Geld als Designsklaven zu verdienen.
Gast
Auch ne Aussage, wennngleich eine seltsame. Gerade in reduzierten Räumlichkeiten lässt es sich sehr gut kreativ arbeiten. Wer einmal in einer großen Agentur gearbeitet hat (ich nehme an, das hast Du nicht) weiss, dass kreatives Chaos dort fehl am Platz ist.
Julia
Ich schätze, das ist einfach ne Typ-Frage. Der eine mag es lieber clean, der andere lieber wild.
peter p.
Ich finde die Räumlichkeiten wunderbar so. Wenn die allerdings mir gehören würden, wären die nach spätestens zwei Wochen knallbunt. So viel weiß lädt ja geradezu ein damit Schindluder zu treiben ;)
Gast
Das hat nichts mit clean oder wild zu tun. Die sterile retortenhafte, nichtssagende Aufmache dieser Schule, die finde ich so schlimm.
Angelika
Für mich wäre das auch viel zu clean...aber ich bin auch kein Künstler oder Designer oder wie auch immer man es nennen mag! Aber sie werden sich doch sicher was dabei gedacht haben! Und wenn jetzt alles knallbunt und voll gestellt wäre...hm, ob das das künstlerische Tun nun wirklich positiv beinflussen würde!?
Tim
Lustig: "...Mit der Studiumsvorbereitung haben sie ein Prinzip, das es in vielen Ländern bereits gibt, erstmals nach Deutschland geholt..."
Wird zum Beispiel in Rostock bald im dritten Jahr angeboten: http://vorstudium.kunstschule-rostock.de
Aber Leipzig ist natürlich viel cooler :).
Andreas
... wahrscheinlich eher das Konzept über den Umweg Ausland wieder ins deutsche Gedächtnis gerufen ... gibts in Stuttgart seit 1946 ;) schauts euch mal an, liefert denk ich auch eine Antwort auf die Frage des Cleanen und Sterilen http://www.freie-kunstschule.de die ich tatsächlich nachvollziehen kann. Ein kreatives Experimentierfeld, was es konzeptuell ja darstellt, in ein museales Raumkonzept einzugliedern ... mhhh das ist die Frage. Dabei lass ich auch mal die akustische Problematik des offenen Raumes vorerst ausgeklammert. Architekten neigen ja ab und an auch zu Wohnraumentwürfen die durch Reduktion der Mittel bestechen, entworfen in mit Stuck verzierten Gründerzeit Wohnungen ;)
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