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Meatpaper / Ein Magazin über Fleischkultur

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Meatpaper is a print magazine of art and ideas about meat. We like metaphors more than marinating tips. We are your journal of meat culture.

Als ich SASHA WIZANSKYs Vortrag über meatpaper auf der Colophon in Luxembourg sah, war es für mich wie die Erfüllung eines lang ersehnten Wunsches: Ein Magazin über Fleisch.

Nein, es handelt sich dabei nicht um die Fleischerfachzeitschrift, in der es vorallem um neue Maschinen zur Wurstherstellung, die beste Fleischerei Niedersachsens oder den Preisverfall von gekochtem Schinken durch Billig-Supermarktketten geht. meatpaper verbindet Fleisch und Kunst und wenn man nicht der Hardcore-Vegetarier schlechthin ist, wird man begeistert sein, wie man sehr ästhetisch mit dem tierischen Element umgehen kann.

Sasha ist eine zierliche Frau, der man eigntlich nicht zutraut, ein solches Magazin auf den Markt zu bringen. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen der eine Fleischskandal den anderen jagt, ist es mehr als mutig und ein riskantes Projekt gleichermaßen. Aber meatpaper wird aus Leidenschaft gemacht, aus dem Glauben an eine besondere Ästhetik des Fleisches.


portrait of Sasha Wizansky & Amy Standen by Julio Duffoo

Ich habe während meines Studiums die ein oder andere Arbeit mit Wurst gemacht und weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer einfach ist, die anderen davon zu überzeugen, dass das, was man macht, sehr schön ist – auf eine ganz bestimmte Weise. Ob man Fleisch und Wurst auf diese künstlerische Weise verarbeiten "darf", dazu hat sicher jeder seine eigene Meinung. Ich finde meatpaper sehr außergewöhnlich und freue mich, dass es nun bereits in der 7. Ausgabe erschienen ist.

Über meatpaper:
At once divisive and universal, delicious and disturbing, funny and dead-serious, meat polarizes us unlike any other food; it’s the Hillary Clinton of the freezer aisle.

Us, we’re ambidextrous here at Meatpaper — no agenda except to gnaw on the ideas, artistic excursions and bone-deep emotions the subject inspires. We invite you to dig in with us.

Mehr Infos, Abonnement- sowie Kaumöglichkeit unter www.meatpaper.com

Hier stellen wir Fotos der Ausgabe #6 vor, die ich selbst in der Hand hatte.

Inside: stories of opposing slaughter philosophies in Northern California, a world-famous Belgian artist tells us what it's like inside a suit made of steaks, and where the bulls go after the matador has struck. And we tackle the thorny issue of whether bacon and chocolate really belong together.




--


Gast

We like meataphors more than marinating tips.

nice work, keep going!

Fritz

Gast

>
> Mehr Infos, Abonnement- sowie Kaumöglichkeit...
>

"Kaumöglichkeit", was für ein schöner Verschreiber in diesem Zusammenhang :-)

Julia

Ich habe gerade leider ein kleines Problem mit dem "f" auf meiner Tastatur ... das setzt ständig aus und manchmal übersehe ich die ein oder andere "f"-Lücke. Kaumöglichkeit finde ich eigentlich auch besser :)

aline

WTF?

lars

soeben ist eine newsletter von DO YOU READ ME (www.doyoureadme.de) aus berlin eingetroffen welche nun auch dieses magazin im programm haben:

"Meatpaper
The Pig Issue
Texte auf Englisch

Meatpaper greift als waschechtes Nischenmagazin das Paradox auf, dass Fleisch heutzutage trotz steigendem Verzehr als Materie immer unsichtbarer wird und stellt ihm eine Huldigung an Fleisch als Nahrungsmittel und Werkstoff gegenüber. Das Magazin untersucht Fleisch in Kunst und Kultur und integriert verschiedenste Aspekte von Leben über Tod und Ethik, Symbolik und Provokation bis hin zu kulinarischen Genüssen.
In The Pig Issue dreht sich alles um das Multitalent Schwein. Falscher “vegetarischer” Speck wird in einem Test mit “echtem” Schweinespeck auf die Probe gestellt, das Jurymitglied eines amerikanischen Schweinewettbewerbs interviewt, Sylvia Plaths Gedicht “Sow” rezitiert sowie das unter Spitzenköchen kultivierte Genre des Schweinetattoos unter die Lupe genommen. Man ist, was man isst!

A dyed-in-the-wool niche magazine, Meatpaper is dedicated to exposing the paradoxical situation in which our increasing consumption of meat coincides with its decreasing visibility. It juxtaposes this fact with a homage to meat as food and basic material. The magazine examines meat in art and cultures, and in doing so incorporates diverse aspects ranging from life to death and ethics, over symbolism and provocation, to culinary pleasures.
The Pig Issue revolves around the pig as classic all-rounder. The issue lets fake vegetarian bacon compete with the real thing. It contains an interview with a jury member of an American pig contest, and renders Sylvia Plath’s poem “Sow”. As a special treat, the curious genre of the pig tattoo, cultivated amongst top-notch chefs, is scrutinised at close range. You are what you eat!"

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