Ein Magazin, das den Namen einer geräucherten Rohwurst trägt, ist an sich schon etwas Spezielles. Doch nicht allein deswegen ist der Landjäger eine seltene Erscheinung der Magazinlandschaft. Die nach wie vor unabhängige Druckspezialität pendelt zwischen Satire, Reportage und Fanzine. Und schafft es irgendwie, den Bogen zu schlagen zwischen professioneller Gestaltung und charmantem Do-it-yourself-Charakter. Authentisches aus dem – mittlerweile nicht nur mehr – Bregenzer Wald.
Die achte Ausgabe zum schönen Thema Schmalz wurde Ende Dezember mit einer fabulösen Party eingeweiht, bei der u. a. „der deutsche Elektro-Halbgott Acid Pauli aka Console/The Notwist“ das Ohrenschmalz der Besucher zum Beben brachte. Hemmungslos schmälzen können alle anderen Lese- und Schauhungrigen nebst Vegetariern hier.
Mit 116 Seiten in 1C Offset zu mageren 4 Euro ist das der bisher dickste Landjäger. Dank Wendecover von beiden Seiten genießbar. Gut bissiger Lesestoff, liebevoll typografiert, charmante Illus, fette Fotos – Mahlzeit!
Wer sich noch mehr Appetit holen möchte, tue dies hier.
Verwandter Artikel
Nächster Artikel
Qompendium 1
Eine Print Publikation von Kimberly Lloyd
Qompendium ist nicht nur eine interessante Platform für Kunst und Kultur, sondern seit diesem Winter auch eine ...von Julia am 13.01.2010
in Bücher, Design 1 Kommentar
Vorheriger Artikel
Ein Magazin über Orte No. 6
Zuhause
Zum sechsten mal erscheint nun das in Berlin ansässige »Ein Magazin über Orte«, welches sich über die Stadtgrenzen ...von Julia am 12.01.2010






guckmal
Nichts gegen das gewiss mit viel Liebe (...) gemachte Magazin, aber dass es im Quelltext der Landjägerseite vor versteckten Kauft-Viagra-etc-Links nur so wimmelt, finde ich doch höchst befremdlich (Quelltext sichten oder die Seite mit deaktiviertem Javascript aufrufen) Ich frage mich, ob die Landjäger-Macher von dieser Form der Quersubventionierung was ahnen.
guckmal
Nachtrag: Man hat aufgeräumt, nun geht es auf der Seite nur noch um erfeuliche Dinge ... vielen Dank dafür.
Dein Kommentar