Varoom ist ein hochwertiges englisches Magazin, welches sich mit dem Thema Illustration und Kunst auseinandersetzt. Die aktuelle Ausgabe behandelt in diesem Kontext den Bereich Schrift.
Steve Batemann diskutiert in seinem Artikel mit Marian Bantjes, Mike Perry, Grandpeople und Alex Trochut über illustrative Typografie und erörtert die Grenzen zwischen Bildhaftigkeit und Lesbarkeit. Der Bericht ist mit Interviews und einer umfangreichen Präsentation der beispielhaften Portfolios untermauert. Alex Trochut ist im übrigen auch für die super Covergestaltung des Magazins verantwortlich - auf die Intention sowie den Entstehungsprozess ist er während seinem Vortrag bei der European Design Conference detailliert eingegangen: Logo und Text vermitteln den Eindruck, als lägen sie schwimmend auf einem flüssigen Hintergrund. Die Illustration erscheint wie ein organisches Essig-Öl-Gemisch, basiert jedoch auf einem geometrischen Raster. Die mittels Rot erzielte farbliche Abgrenzung trennt die Schrift vom Gesamtbild und macht sie lesbar. Einen Ausbau der gestalterische Sequenz ermöglichte die Nutzung der Backcovers - die typografischen Elemente versinken langsam im Hintergrund. Ende der Ausgabe. Und Ende einer Serie: Varoom 9 ist das letzte Magazin, welches unter der Artdirection von Non-Format entsanden ist - wir dürfen auf ein neues Redesign gespannt sein (welches wir hier auch vorstellen werden)!
Das 82 Seiten starke Magazin gibt es für 20 Euro - nicht billig aber Preis wert.













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