War postdigital besser?

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Heute werden Daten über’s Internet gesendet oder auf einem virtuellen Speicher geparkt. Giga- und Terrabytes an Daten sammeln sich mühelos auf heimischen Rechnern und Festplatten an und führen schnell zu vollen Speichermedien ... wie war das noch damals, als eine Diskette 722 kb oder als HD-Version 1,44 MB hatte?!

Der Begriff des »Postdigitalen« befindet sich seit einigen Jahren in der Diskussion: im Mittelpunkt dieser Debatte steht die Frage, inwieweit das Digitale nicht mehr als das Neue wahrgenommen wird und dadurch ein veränderter Blick auf die Differenz von analogen und digitalen Medien eröffnet wird. In der Debatte um die Gestaltung von Printmedien, Interfaces und Publikationskonzepten ermöglicht dieser Blick neuen Perspektiven. Für Grafikdesign bedeutet dieser mediale Umbruch hin zum »Postdigitalen« keine Krise. Vielmehr kann Grafikdesign den aktuellen Umbruch prägen, sichtbar und erfahrbar machen.


Treshold von Carolin Gießner und Robert Preusse

Die Publikation zeigt, welche Auswirkungen das Postdigitale auf die Gestaltung hat und wie es als Zukunftsmodell für gestalterische Prozesse verstanden und eingesetzt werden kann. Renommierte Autorinnen und Autoren verfassten Beiträge zum Themenfeld des Postdigitalen, zugleich werden gestalterische Arbeiten von Design-Studierenden gezeigt. Als Basis der Publikation dient das 2012/2013 von Franziska Morlok und Martin Conrads im Studiengang Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste Berlin veranstaltete Seminar »Postdigital ist besser« und die darauf folgende Ausstellung in der Galerie designtransfer (UdK Berlin). 

Autorinnen und Autoren:
Danny Aldred (Grafikdesigner, Winchester School of Art)
Manuel Bürger (Grafikdesigner, Berlin; Merz Akademie, Stuttgart)
Prof. Dr. Jan Distelmeyer (Geschichte und Theorie der technischen Medien, FH Potsdam)
Nina Franz (HU Berlin, Exzellenzcluster „Bild Wissen Gestaltung“)
Dr. Kristoffer Gansing (Künstlerischer Leiter Transmediale, Berlin)
Clemens Jahn (Grafikdesigner, Berlin) 
Prof. Dr. Verena Kuni (Visuelle Kultur, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt)
Prof. Dr. Siegfried Zielinski (Medientheoretiker, UdK Berlin)
Studierende der Universität der Künste Berlin
Vorwort der Herausgeber Martin Conrads (UdK Berlin) und Franziska Morlok (UdK Berlin)

War postdigital besser? 

Herausgeber & Gestaltung: Martin Conrads, Franziska Morlok
Format: 230 × 160 mm
Umfang: 144 Seiten
Auflage: 200  Stück
Sprache: deutsch / (englisch) 
Ausführung: Softcover Broschur, Stanzung U1 und erster Bogen (16 Seiten) des Buches, eingeklebte 3,5 Zoll-Diskette verschiedener und / oder unbekannter Provenienz sowie ungeklärten Inhalts. 
ISBN: 978-3-95763-004-9 
Preis: 19,- Euro 


Ain’t no content von Nora Heinisch und Idan Sher


C.O.P.Y. von Martin Wecke

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