WEIL WIR SPRACHE LIEBEN! / Hinweis für alle Sprachverliebten

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Ab September wird, voraussichtlich im Quartal, mit txt.hype ein Magazin für Sprachkultur und Berufskommunikation erscheinen, das sich auf die Fahne geschrieben hat, den Status Quo der Gegenwartskommunikation aufzugreifen und zu einem Kernthema verschiedene Sparten durch Berufe und durch die Gesellschaft zu beleuchten.

Angesprochen werden in erster Linie all diejenigen, die im Beruf ganz bewusst mit Sprache zu tun haben; also PR-Leute, Werber, Journalisten, Berater, Coaches, Texter, Schauspieler, Sänger, Designer etc. Damit voneinander gelernt werden kann und nicht nur gesagt wird, was falsch gemacht wird: Es hat alles seine Existenzberechtigung, weil alles seinen Grund hat. Das Ganze dann wissenschaftlich fundiert und pop-mäßig aufbereitet. Der Nutzen des Magazins soll sein: informieren, aufklären, unterhalten, den Blick auf Sprachverwendung erweitern, lernen und im besten Fall die eigene Sprachkompetenz erhöhen.

txt.hype sucht Menschen, die mit ihrer Liebe zur Sprache einem gleichsam verliebten Magazin auf die Beine helfen wollen und lädt zu einer kleinen Umfrage ein, die nicht länger als 10 bis 15 Minuten Zeit beansprucht. Die Teilnehmer tragen dazu bei, dass aus einer studentischen Idee ein Leseerlebnis erster Güte wird und sie sich als potenzielle Leser eines Tages dort wieder finden werden. Bisher haben bereits über 400 Leute an der Befragung teilgenommen.

>> Zur Umfrage

Gast

"WEIL WIR SPRACHE LIEBEN!".... hmmmm und was ist mit "WEIL WIR TYPOGRAFIE LIEBEN"?

Muss sagen... so ziemlich alles was ich über Typo gelernt habe, ist bei www.txthype.de nicht zu finden... ... ich hoffe es wird besser :)

Gast

Hallo anderer unbekannter Gast, also ich habe mir die Seite gerade mal angesehen und kann nichts wirklich dramatisches finden. Könntest du vielleicht konkretisieren, was für dich typografisch dramatisch ist?
Das Projekt selbst klingt hochspannend und ich werde in Zukunft mal ein Auge darauf haben! Die Idee ist auf jeden Fall klasse!

Gast

Oh hallo... ich bin der Unbekannte Gast von eins drüber :)

Die Seite ist mitlerweile überarbeitet und hast eine 180 Grad Wende geschlagen.... sehr zum positiven :)

Auf der alten Seite war ein Interview.... in dem einfach ein grausammer Flattersatz im Einletungstext war.... ein Fließtext (Block oder Flattersatz? Habe ich leider nicht mehr in Erinnerung!), der gefühlte 400 Zeichen pro Zeile hatte .... einen zu engen Zeilendurchschuss für die gute Lesbarkeit am Monitor.... eine graue Textfarbe, die einen noch graueren, grauseligen ;) Grauwert mit sich brachte....
...hmm mehr weiss ich jetzt aus der Erinnerung nicht mehr... müsste ich noch mal sehen können!

Aber die ganze Kritik ist ja jetzt für die Mülltonne, da sich da ja jetzt alles geändert hat.

Werde mir die neue Seite jetzt mal in Ruhe anschauen ... aber auf den ersten Blick macht sie einen positiven Eindruck auf mich.

Gruß

Tanja

Nachdem es hier zu einer Mini-Diskussion über das Magazin kam, möchte ich die Einladung zu der Präsentation von txthype am 11. Juni, 10 Uhr, an der Universität der Künste für alle Berliner (oder Berlin-Urlauber) weitergeben. Wir sitzen ja bekanntlich in Karlsruhe, aber vielleicht möchte ja jemand von Euch berichten?

Hier der Pressetext:

Sprechen Sie? txthype – ein Magazin für Sprachkultur

Am 11. Juni wird um 10 Uhr im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin das Konzept von und für txthype vorgestellt. txthype ist ein Magazin für Sprachkultur, an dessen Planung fünf Studenten des Studiengangs Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation seit über einem Jahr arbeiten. Ziel ist es, den Diskurs über Sprache verstärkt auf der öffentlichen Agenda zu platzieren.

Sprechen Sie? Wundern Sie sich bitte nicht, wenn Sie auf diese einfache und direkte Frage vielleicht irritiert reagieren. Wohl möglich erscheint Ihnen Sprache als etwas Selbstverständliches und die Antwort auf die Frage entbehrlich. Dennoch zielt sie auf das Anliegen von txthype ab: Jeder spricht, ob nun mit Wörtern oder einer Bewegung.

Sprache ist überall. Beim Diskurs über Sprache sieht es da schon anders aus. Zum großen Teil bleibt die Wissenschaft unter sich oder der Diskurs wird mit Kritik à la „Die deutsche Sprache verfällt und ist in einem schlimmen Zustand“ betrieben.

Auch hält sich die populäre und kreative Kultur unserer Zeit noch zurück, Sprache als eigenständiges Medium zu diskutieren. Obwohl sie andere Güter mit ähnlicher Relevanz wie Musik, Literatur oder Mode geradezu verschlingt.

Das soll nicht länger so einseitig bleiben. txthype steht für einen neuen Diskurs über Sprache, voller Neugier und Enthusiasmus – ohne Kulturpessimismus und Nörgelei.
Das Magazin will Standpunkte zusammenführen und die unterschiedlichen sprachlichen Systeme erkunden, vergleichen und beschreiben. Und das erstmals in einem völlig neuen Kontext: txthype will wissenschaftliche Genauigkeit mit Unterhaltung, Coolness, Jugendlichkeit und Kreativität verbinden. Weg von den linguistischen Bibliotheken und hinein in die öffentliche Arbeitswelt – vor allem all jener, deren Grundlage ihrer Erwerbsarbeit die Sprache darstellt, wie zum Beispiel Journalisten, Texter, PR-Berater, Rhetoriktrainer, Sänger und viele mehr.

Auch Verleger und Buchautor Florian Langenscheidt ist begeistert vom intelligenten Anspruch und der Fundiertheit des Konzepts und hält das Vorhaben von txthype für sehr unterstützenswert.

Sie sind herzlich eingeladen zur Präsentation von txthype dem Magazin für Sprachkultur am 11. Juni im Konzertsaal der Universität der Künste Berlin, Hardenbergstraße 33 in 10623 Berlin.

Julia

http://txthype.de/sites/default/files/bilder/postermagazin.gif

Vor einigen Wochen haben wir in unserem Blog schon einmal auf www.txthype.de verwiesen. TXTHYPE ist das Magazinprojekt von fünf Berliner Kommunikationsstudenten, die das Thema Sprache auf beschwingte Weise ernst nehmen und das Anliegen haben, Sprache und Sprachkompetenz allen Sprachteilhabern auf angenehme Weise zugänglich zu machen.

Dieser Tage erscheint ein erster grafischer und redaktioneller Vorgeschmack im praktischen A1-Format und doppeltem Zick-Zack-Falz. Wer mit der Lektüre fertig ist, kann das Poster umseitig dazu nutzen, mit Zitaten verschiedenster Sprachräume die eigenen vier Wände zu bereichern.

Details und Bestellung unter http://txthype.de/postermagazin

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