Bei Letterjazz in Essen sind gerade in Zusammenarbeit mit Dirk Uhlenbrock aufwendige Mailings, Plakate und Bierdeckel auf dem neuen Feinstpapier »Wild« von Römerturm produziert worden. Die Ergebnisse können sich sehen und fühlen lassen! »Da, wo der Bedruckstoffstärkensensor der Offset-Drucker zu piepsen beginnt, haben die alten Maschinen erst so richtig Gas gegeben angesichts des 450g/qm starken Materials.« so Sven Winterstein, Inhaber von Letterjazz. Tolles Projekt, da kann man nur hoffen, dass man bald Post von Römerturm im Briefkasten hat!

Mehr zur Produktion findet ihr auf dem Blog Prägedruck von Letterjazz.

Über Wild von Römerturm:

WILD ist ein außergewöhnlich natürlicher Karton mit einer samtig-weichen Oberflächenstruktur, bestehend aus 35% Baumwolle mit 65% holzfrei gebleichtem Zellstoff aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft. WILD vereint die Weichheit mit der Festigkeit der Fasern und bietet somit ein sehr hohes Volumen. Der 850 g/m²-Karton hat eine Dichte von 2000 µm bzw. 2 mm. Erhältlich in sechs natürlichen Färbungen, welche von Erdtönen inspiriert sind, eignet sich WILD besonders gut für den Offsetdruck (außer 850 g/m²), Blindprägung, Stahlstich, Letterpress und Heißfolienprägung.

Über Letterjazz:

Letterjazz steht für eine fabelhafte Verbindung von zwei scheinbaren Gegensätzen: Design von heute kombinieren wir mit einem jahrhunderte alten Druckverfahren. Wir lieben Typografie, historische Maschinen, Pantone-Farben und luxuriöses Baumwollpapier. Erhabene Linien, Lettern und Illustrationen verleihen dem Papier dank 28 Tonnen Druckkraft eine dreidimensionale Qualität. Man kann es sehen und man kann es fühlen.

Der Name Letterjazz ist inspiriert von »Letterpress«, das bedeutet Buchdruck – ein Druckverfahren, das vor über drei Jahrzehnten weitgehend aus dem Produktionsalltag verschwunden ist. Im Gegensatz zur klassischen Arbeitsweise entstehen Druckformen bei uns mit Hilfe digitaler Technik und photopolymeren Platten. Die modernste Maschine in unserer Werkstatt ist über 40 Jahre alt, unsere Papierschneidemaschine hat sogar über 130 Jahre auf dem gusseisernen Buckel. Trotz der Langsamkeit des Verfahrens und der damit verbunden Kosten für die Arbeitszeit lassen sich viele Menschen in Zeiten von perfekten Medienprodukten, Touchscreens und Internet für ein Stück Papier mit tief eingedrückten Buchstaben begeistern.

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