28.05.2011

Leipziger Typotage 2011

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Kunst und Schrift und inwieweit diese zusammenspielen werden zum Thema der Leipziger Typotage 2011. So dreht sich am 28ten Mai alles um »Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst«. Seit 1995 finden die Typotage im Museum für Druckkunst Leipzig statt und werden dieses Jahr durch die gleichnamige Sonderausstellung ergänzt.

Bei der Sonderausstellung »Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst« im Museum für Druckkunst Leipzig präsentieren vom 8. Mai bis 17. Juli rund 40 internationale Künstler und Grafik-Designer ihre Arbeiten verschiedener Genre, darunter Buchkunst, Zeichnungen, Fotografien, Skulpturen, Installationen, Graffiti und Kunst des öffentlichen Raums.

Inwieweit Schrift im westlichen Sprachraum funktioniert und wirkt, wird von fachkundigen Referenten aus den Bereichen Gestaltung, Wahrnehmungspsychologie, Graffiti, Hochschulen und Kunst beleuchtet. Beiträge kommen unter anderem von:

• Alexander Branczyk (xplicit, Berlin)
• Barbara Dechant und Anja Schulze (Buchstabenmuseum, Berlin)
Graffitiverein Leipzig
• Dr. Christian Gutschi (Medienpsychologe und Schriftberater, Wien)
• Lars Harmsen und Julia Kahl (MAGMA Brand Design, Karlsruhe)
Pantea Lachin (freie Künstlerin, Berlin/Teheran)
• Prof. Andrea Tinnes und Jenny Baese (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle)
• Will Hill (Anglia Ruskin University, Cambridge)

Die Moderation übernehmen Prof. Sabine Golde (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) und Dr. Reinhard Schubert (Celle). Anmelden kann man sich hier.

Wann:
28. Mai 2011
9 - 18 Uhr

Wo:
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig

Pressetext:
Die geheime Macht der Buchstaben

Die Leipziger Typotage beschäftigen sich am 28. Mai 2011 mit »Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst«

Schrift ist nicht nur eine Form der Kommunikation, sie kann auch ein gestalterisches Mittel der Kunst werden und gleichzeitig Botschaften transportieren. Einen wissenschaftlichen Blick auf diese spannende Wechselwirkung werfen die Referenten der 17. Leipziger Typotage. Gemeinsam mit einem Fachpublikum diskutieren die acht Referenten aus den Bereichen Kunst, Grafik-Design, Typografie und Psychologie am 28. Mai 2011 im Museum für Druckkunst Leipzig das Thema "Schrift und Typografie in der zeitgenössischen Kunst". Das traditionsreiche Symposium wird bereits seit 1995 von der Gesellschaft zur Förderung der Druckkunst e. V. veranstaltet. In diesem Jahr profitiert es insbesondere von der parallel stattfindenden gleichnamigen Sonderausstellung.

Als etabliertes System aus verschiedenen Zeichen ist Schrift im Alltag unverzichtbar geworden. Im Zusammenspiel mit Kunst eröffnet Schrift jedoch neue Deutungsebenen, die aktuelle Trends in Kultur und Gestaltung widerspiegeln. Die scheinbar so fest gefügte Welt der Buchstaben erweist sich hierbei als innovatives künstlerisches Experimentierfeld.

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