Bruch Magazin

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Die Musikwirtschaft hat in den zurückliegenden Jahren sehr starke Veränderungen durchlaufen. Seit inzwischen nun schon über zehn Jahren befindet sich der Musikmarkt durch die vermeintlich digitale Revolution in einer Umbruchsphase, die scheinbar kein Ende finden will.

So kommt die Frage auf: Befindet sich die Musikbranche in der Krise oder tun sich ungeahnte Chancen für sie auf? Zum einen gibt es die ständigen Versuche seitens der Industrie und den Plattenfirmen eine Lösung der Thematik zu erzwingen. Dem gegenüber stehen interessante und neue Ansätze einer progressiven Generation von Musikern, Kreativen und Medie schaffenden, die – so hat es zumindest den Anschein – wenigstens die Sympathie des Konsumenten gewinnen können.

Keine der beiden Seiten will es akzeptieren als Verlierer dieser Problematik verstanden zu werden – echte Gewinner tun sich aber auch nicht hervor. Ausgerechnet der wichtigste Teil dieser Kette wird allerdings meist nicht gebührend bedacht: der unfreiwillig Schuldige, der Hörer, der Fan, also der potenzielle Käufer. Dieser befindet sich entweder in der verführerischen Situation seine Musik zu stehlen (raubkopieren), auf Traditionen zu schwören, einer analogen Retrowelle anzugehören oder sich erst gar keine Gedanken um die bestehende Diskussion zu machen.

Bruch Magazin
Eine grafische Momentaufnahme

Herausgeber & Gestaltung: Christian Schäfler
Veröffentlichung: 2010, 2. Auflage
Umfang: 76 Seiten + Booklet
Format: 21 x 25 cm
Sprache: Deutsch
Specials: Booklet inside

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