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BOXHORN Nr. 17 – schütze, was gut ist!

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Im Februar 2008 erschien die 17. Ausgabe mit dem Titel »Schütze, was gut ist!«.
Was also finden wir gut? Wie finden wir etwas wirklich Gutes? Was tut uns gut und – tun wir Gutes? Wie können wir Gutes schützen? Ist all das, was geschützt wird, tatsächlich gut? Und wer schützt uns vor dem, was nicht gut ist?

Es gibt bislang keine DIN-Norm, in der nachzulesen wäre, was gut ist und was nicht. »Gut sein« fällt nicht in den Definitionsbereich des Deutschen Instituts für Normung. Dass Normen ein Grundgerüst des Lebens sind und man die Grundregeln kennen sollte, um sie kreativ zu brechen, berichtet Prof. Werner Gaede in unserem Interview über das »Abweichen von der Norm« als gerade schützenswertes Prinzip. Damit ist er in dieser Ausgabe der BOXHORN genau richtig. Ebenso wie Prof. Dr. Sabine Fabo, die für einen »Artenschutz des Unvollkommenen« plädiert.

Wir berichten über jene, die uns schützen wollen – ob vor geschmackloser Werbung oder der Verrohung der deutschen Sprache – und erklären, wie wir mit Hilfe des deutschen Markenrechtes selbst schützen können, was wir geschaffen haben.

Art-Direktor Mario Lombardo stellt uns beim Gespräch sein neuestes Werk vor – die Liebling – und wir zeigen Euch Dinge, die ihren Besitzern so lieb und teuer sind, dass sie sie seit Jahren aufbewahren und schützen.

Nicht nur gut reden, sondern auch Gutes tun heißt unsere Devise. Die BOXHORN berichtet über die Hilfsorganisation amigos de los niños, die von ehemaligen Aachener Design-Studenten ins Leben gerufen wurde und seit zehn Jahren Kindern in Mexico eine Ausbildung ermöglicht.

Schützen, was gut ist – und das auf allen Ebenen – war unser erklärtes Ziel. Selbstverständlich auch was die Produktionskosten dieser Ausgabe angeht. Bewusst wurde auf Recycling-Papier gedruckt – wo es uns möglich war, zweifarbig. Ebenso die Entscheidung, keine neuen Schriften zu erwerben, sondern auf bereits vorhandene zurückzugreifen und selbst neue Headline-Fonts zu erarbeiten.

Während wir damit beschäftigt waren, herauszufinden, was schützenswert ist, entstand ein Magazin über das, was die Attraktivität des Lebens ausmacht.

Das mittlerweile etablierte und angesehene Projekt ermöglicht der Redaktion – unter der Schirmherrschaft von Prof. Dipl.-Des. Klaus Mohr – ein komplett eigenverantwortliches Arbeiten. Drei bis fünf Studierende der Visuellen Kommunikation übernehmen Planung, Organisation, Redaktion, Gestaltung, Marketing, Finanzierung und Vertrieb des Magazins.

Bereits1998 erschien die Nullnummer im Rahmen einer Diplomarbeit. Somit gehört die BOXHORN zu den ältesten Hochschul-Magazinen Deutschlands und feiert Mitte dieses Jahres ihr 10-jähriges Jubiläum.

Klickt man sich durch die Galerie der bislang erschienen Ausgaben unter www.boxhorn-magazin.de, fällt sofort auf, dass jede Ausgabe sowohl inhaltlich als auch formal einzigartig und unverwechselbar ist – denn die BOXHORN darf in jedem Semester neu erfunden werden.

Bisher erschienenen: ›Aachen‹, ›Color‹, ›Gänsehaut‹, ›Vorwärts/Rückwärts‹, ›Grauzonen‹, ›Licht.echt‹, ›Freistil‹, ›GeRausch‹, ›Verbales und Designgeständnisse‹, ›Inflation‹, ›Sehsturz‹, ›Schaulust‹, ›Herzrasen‹, ›…und raus bist du‹ und ›Mustergültig‹. (Pressetext)

Auch die 17te Ausgabe des Boxhorn-Magazins steht seinen Vorgängern in nichts nach. Wieder einmal haben es die Studenten geschafft, ein völlig frisches Magazin auf die Beine zu stellen. Ob die Ähnlichkeit des Designs mit dem Design Mario Lombardos, der in der Ausgabe ein Interview gibt, Absicht war oder nicht – man weiß es nicht, ist aber auch egal! Besonderes Gimmick ist die Titelfarbe zum Abrubbeln…bisher habe ich allerdings keine versteckten Botschaften gefunden, aber vielleicht ist sie auch nur zum “Schutz”.

Fest steht: Inhaltlich gehaltvoll aber nicht vollgestopft, ein schönes Gleichgewicht von Weißraum, Text und Bild. Die gute alte Times New Roman findet hier ein neues Zuhause neben einer von der Redaktion selbst entworfenen Headline-Schrift. Auf Seitenzahlen im eigentlichen Sinne von kleinen Zahlen am Rande wird komplett verzichtet – man schreibt die Zahlen aus und setzt sie nur dort ein, wo man es für nötig empfindet. Sauberes Ergebnis!

Auch über vergangene Ausgaben wurde hier bereits berichtet. Zu beziehen über die Webseite www.boxhorn-magazin.de








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