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Carter Sans

Die neuste Grotesk von Linotype

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Heute wurde ganz offiziell die neuste Schrift von Matthew Carter in Kooperation mit Dan Reynolds in die ITC Library von Monotype aufgenommen.

Als Stempelschneider begonnen, hat der 74 Jährige im Laufe seiner Karriere Schriften wie die Bell Centennial und die Verdana entwickelt. Seine Neuste, die zurück zu seinen handwerklichen Wurzeln zu gehen scheint, liegt in acht Schnitten – Regular, Medium, Semibold und Bold, jeweils mit kursiven Varianten – vor. Carter, der im Laufe seiner Karriere mit allen Bereichen der Schriftherstellung in Berührung gekommen ist, hat hier mit Dan Reynolds von Linotype gearbeitet, wodurch sich die Schrift besonders gut zur Darstellung am Bildschirm eignet.

Zubekommen ist die Schriftfamilie über Linotype und hier gibt es noch eine extra Seite über die Schrift.

Pressetext:
Die Carter Sans ist laut Schriftdesigner Carter eine „Serifenlose, deren Endschwünge wirken, als wären sie mit dem Meißel geschlagen und nicht mit dem Stift gezogen“. Inspiriert durch das späte Werk seines Freundes Berthold Wolpe, hat Carter die humanistischen Anklänge, züchtigen Formen und kühne Einfachheit von dessen Schrift Albertus aufgenommen, die Wolpe 1940 für Monotype entwickelt hat. Die Schriftzeichen wirken nun wie in Bronze gemeißelte Lettern.