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Felicity

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Felicity organisiert einen internationalen Wettbewerb der an Grafikdesigner, Architekten und Schulen gerichtet ist, mit dem Ziel ein Modell der Stadt der Zukunft zu kreieren. Höhepunkt des Projekts wird eine Ausstellung in Venedig, Oktober diesen Jahres sein. Das vorwiegende Ziel der Organisatoren ist es eine Debatte in Gang zu setzen, die sich grundsätzlich mit dem Thema des Zusammenlebens einer Gesellschaft beschäftigt und Lösungen entwickelt wie eine Stadt qualitativ wachsen kann.

Der Wettbewerb versucht mit der Übersetzung seiner Ziele und Ideen in so viele Sprachen wie möglich, selbst in Urdu oder Farsi Künstler rund um den Globus zu erreichen, und einen Anreiz zu geben seine Ideen zur Verbesserung des Zusammenlebens der städtischen Gesellschaft mit anderen zu teilen.

Eine internationale Jury bekannter Kreativer in der zum Beispiel der Designer David Carson oder Architekt Marco Navarra mitwirken entscheidet über die Auswahl der gezeigten Arbeiten.

Umfangreiche Information kann man in seiner Sprache auf der Website www.felicityproject.it herunterladen.


Felicity
Change Your City, Change Your Life
International Competition Of Graphic Design – Venedig

Das Wichtigste in Kürze:
1. Einreichen der Arbeiten:
www.felicityproject.it
2. Einsendeschluss: 31. Juli 2010
3. Format: 70×100 (cm) / 150 dpi JPG / PDF

Der Gegenstand des Wettbewerbs
Im Medium der Grafik soll das Konzept einer Stadt nach menschlichem Maß interpretiert und erzählt werden. Wie muss man die Qualität der Städte verbessern, um die Qualität des Lebens in ihnen zu verbessern?

Sensible Themen:
– Integration der verschiedenen Kulturen und Religionen
– Bedürfnisse der Bürger: Junge, Behinderte, Kinder, Alte, Außenseiter…
– Technische Innovationen
‐ Kompetitives Verhalten der Gemeinschaften und Gruppen
‐ Wechselspiel zwischen urbanen Arealen und Natur
‐ Sicherheit

Die Idee
Ziel des Projekts ist es, ein Nachdenken über das Leben in der urbanen Gesellschaft und die Möglichkeiten seiner Verbesserung anzuregen. „Felicity…“ repräsentiert eine Hoffnung, die allen Menschen gemeinsam ist. Das Projekt bringt das Interesse aller Länder an den Strategien der Urbanisierung, der nachhaltigen Entwicklung und der Regelung der sozialen Belange zum Ausdruck. Es ist eine Gelegenheit für Grafiker aus aller Welt, Lösungen zu entwickeln und zu kommunizieren, die die Städte lebenswerter machen.

Die Philosophie
1. Gestaltung von Gedanken und Ideen (kritisch, innovativ, thematisch, sozial)
2. Darstellung von Interventionsmöglichkeiten (aktiv, real, praktisch, urban)

1): Im Lauf der Zeit verändern sich die Notwendigkeiten und Belange einer städtischen Gesellschaft und damit diversifizieren sich auch die Berufe, die fähig sind, sie zu individualisieren, zu repräsentieren, zu kommunizieren, zu befriedigen und schließlich auch zu verwalten. Das Projekt „Felicity“ will einen Beitrag leisten zu einem exemplarischen Nachdenken, ausgehend von einer anthropologischen Vision und in eine Vorstellung von der Vielfalt und dem Reichtum der Bedeutungen und der Zweckmäßigkeit mündend.

Kann die Grafik in Zeiten der Krise von Nutzen sein? Wenn die Lebensbedingungen einer Gemeinschaft zur Disposition stehen und alles in den Zusammenhang von Zeitersparnis gestellt wird, kann die graphische Darstellung zum Instrument der Übermittlung von Botschaften der Verweigerung und der Sensibilisierung sowie von Empfindungen, Ideen und Meinungen werden. Genau das könnte der bescheidene, aber greifbare Beitrag des Projekts Felicity leisten. Change your city, change your life – angesichts einer nahen Zukunft, in der die Stadt ein Ort positiver Entwicklung sein wird.

2): Wie kann eine Stadt sich positiv entwickeln, qualitativ wachsen? Die Disziplinen der visuellen Kultur können prominente Vermittler sein in der Beziehung zwischen Mensch, Umland und Stadt. Immer mehr finden sie Beachtung, nicht nur bei den Stadtplanern, Architekten, Soziologen der Urbanität, also Berufen, die die Gestalt der Stadt bestimmen, aus unterschiedlichen Perspektiven zwar, doch zweifellos mit festen Vorstellungen.

Unter dieser Voraussetzung wird der Zusammenhang von Grafik und Stadt vielschichtiger und perspektivreicher und erlaubt es, den städtischen Raum als große Partitur aus Zeichen zu lesen, von denen viele eben gerade von der Grafik definiert und generiert werden. Der städtische Raum wird auf diese Weise zur Bühne neuer Bildentwürfe, die so einflussreich sind, dass sie die Form der Stadt selbst und ihre Architektur prägen.
(Pressetext)

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