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Handgezeichnete Visionen

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Der etwas langweilige Titel – Handgezeichnete Visionen, Eine Sammlung aus deutschen Architekturbüros die schöne Skizze ist von Ingenhoven (Hauptbahnhof Stuttgart) – die langweile Typo von unbekannt, täuscht über dessen Inhalt. Viel zu schnell verlassen Designer heute das Papier und wenden sich dem Computer zu. Können Grafik-Designer noch zeichnen? Bei Typografen stellt sich diese Frage nicht so schnell – da gibt es genug Beispiele von Skizzen und Scribbles. Bei Architekten ist dies keine Frage! Die müssen das können. Handzeichnungen bieten die beste Möglichkeit erste Ideen zu präsentieren, wieder zu verwerfen und neu zu gestalten. Ein Blick in dieses Buch macht mich neidisch. Da sind ein paar Helden am Werk. Frust beiseite: solch ein Buch ist aber auch eine Ermutigung, eine Anregung, eine Zeitreise. Herrlich z.B. die Skizzen zum Olympia Stadion in München. Jeder wird hier sein Babe finden.

Was mich allerdings wundert: schaut man in die Illu-Bücher der heutigen Design-Szene wird zu ganz anderen Stilmitteln gegriffen (Grafitti, Techno, 3-D Computer etc). Nichts davon ist jedoch in Architekturzeichnungen zu finden. Da scheint es ganz offensichtlich einen Generationensprung zu geben: Architekten sind “alte Säcke” und Szene Illustratoren “abgefuckte Skater”. Beides passt nicht zusammen. Beides lebt und arbeitet im gleichen Urbanen Raum. Oder kennt ihr da Beispiele, wo sich so etwas paart?

Verlagshaus Braun

deutsch | englisch
336 Seiten, ca. 300 vierfarbige Abbildungen
Hardcover mit Schutzumschlag 24,0 x 33,0 cm

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