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James Jean

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Man sollte im Boden versinken und den Stift aus der Hand legen. James Jean, auf den ich vor einigen Tagen gestossen bin, macht aus Illustration eine One-man-show. Playboy hier, Time Magazine da, Einblicke in Skizzen und Reisetage-bücher (enorm sehenswert), Malereien, Privates.
Vor 50 Jahren wäre soetwas in der Kunst undenkbar gewesen.
Der Natur-nach, konnten sie alle Zeichnen, dann folgte normalerweise ein Schritt zum eigenen (definierbaren) Stil.
James Jean braucht den nicht. Tummelt sich hier und da und wirft die Frage auf, wie ein Mensch so etwas zustande bringen kann. Irgendwo bzw. irgendwann müssen die Möglichkeiten doch erschöpft sein, spielen Kopf und Hände eigentlich nicht mehr mit.
Doch J.J. lebt ohne diese natürlichen Gesetze zwischen Schiele, Wesselmann, Marvel und noch ganz woanders

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