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Korolev

Neuer Font aus dem Hause T26

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Korolev, eine geometrisch konstruierte gut ausgebaute Schriftfamilie mit russischem Flair. Rian Hughes von Device Fonts entwickelt den Font, der den Namen des sowjetischen Raktenkonstrukteur und Weltraumpionier Sergey Pavlovich Korolyov kurz Korolev trägt. Sergey P. Korolyov prägte mit seinen Ideen nicht nur die sowjetische Raumfahrt, sondern die gemsamte Raumfahrtgeschichte.


Der Font basiert auf dem Erscheinungsbild der Propagandaflächen der kommunistischen May Day Parade am Red Square 1937. Als Grundlage zur Erstellung der Glyphen dienen die Fotografien der Parade von Alexander Rodchenko. Ausgehend von dem entstandenen Heavy-Schnitt entwickelt Hughes zunächst den extremen Gegenpol dazu – Thin. Die weiteren Schnitte Bold, Medium und Light entwickelte er aus den beiden Extremen heraus, erweitert jeweils durch ein echte Italic. Später ergänzte Hughes die Schrift durch einen Condensed- und Compressed-Schnitt.

Es braucht schon ein bisschen Fantasie für die Konstruktion einer Schrift für die kein wirkliches Anschauungsmaterial als Vorlage dient. Bei der Entwicklung der Gemeinen greift Rian Hughes die strukturelle Logik der Versalbuchstaben auf. Für ein besseres und klares Schriftbild, sowie die Verbindung zwischen Groß- und Kleinbuchstaben gleicht er einigen Glyphen dem Gesamtbild an.

Korolev, die neue Groteskschrift ist gerade mit seinen vielfältigen 20 Schnitten, Ligaturen und alternativen Zeichen, sowie dem CE Zeichensatz bei der Typefoundry T26 erschienen.


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