kunstalsnegation_abb_01.jpg

Kunst als Negation

Autor:

Das Buch Kunst als Negation handelt von der Kunstbewegung Minimal Art und ist eine Neuerscheinung des Verlages Silke Schreiber und Dissertation von Lars Mextorf. Minimal Art oder Minimalismus ist eine Gegenbewegung zur gestischen Malerei des Abstrakten Expressionismus. Minimalismus strebt nach Objektivität, schematischer Klarheit, Logik und Entpersönlichung.

Das Ziel der Gestaltung des Buches sollte es sein, ein Buchobjekt zu schaffen, das die charakteristischen Eigenschaften der Minimal Art, als zentralem Untersuchungsgegenstand der Arbeit, in der Gestaltung sichtbar macht und dem Leser dabei einen hohen Nutzwert bietet. Das hat es in unseren Augen auf jeden Fall geschafft!


Aus dem Pressetext: Der große Weißraum auf dem Umschlag und die zu den Rändern verschobenen Worte des klein gesetzten Titels stehen einerseits für minimalistische Reduziertheit und visualisieren zugleich die inhaltliche Ausrichtung der Arbeit, die die Minimal Art als eine Kunst der inszenierten Leerstelle untersucht. Das fluoreszierende Rot der Schrift nimmt die Direktheit harter, industrieller Materialien und technisch erscheinender Farben auf, die gleichermaßen typisch für die Minimal Art sind. Entsprechend ist auch der farbige Buchschnitt eine Reminiszenz an einen in demselben fluoreszierenden Rot ausgeführten Acrylglasquader von Donald Judd, der im Innenteil des Buches als einzige Abbildung mit der Sonderfarbe koloriert ist und so das Konzept der Gestaltung visuell erschließbar macht.

Die ebenfalls in rot gehaltenen Kapiteltrennerseiten erinnern mit den im Kontrast zur filigranen Gesamtgestaltung überproportional groß gesetzten Anfangsbuchstaben der Kapiteltitel und der nur wenig kleineren Kapitelnummer an technische Kennzeichnungen.


Diesem Motiv folgt auch die Auswahl der Schriften, die neben der  Melior die an technische Beschriftungen erinnernde Conduit und die schablonenschriftartige Blender umfasst. Das Verdrängen des Fließtextes durch die kleinformatigen, am rechten Rand in den Textblock geschobenen Bilder führt zu einer Stufung der Textkante und nimmt damit das Prinzip der Shaped Canvas von Frank Stella auf.


Die Gebrauchstauglichkeit manifestiert sich in umfangreichen Registern und Verzeichnissen, der klaren Hierarchie von schwarzem Fließtext, in dem sich die roten Verweisziffern deutlich absetzen, rotem Fußnotentext und der Verwendung der Sonderfarbe “Cool Gray” für nachrangige Informationen, wie Pagina und Kolumnentitel, sowie der Möglichkeit, die Kapitelanfänge am Schnitt des gebogenen Buchblocks abzulesen.

Kunst als Negation

Gestaltung: Prof. Volker Pook, Cedric Vilim
Autor: Lars Mextorf
Herausgeber: Verlag Silke Schreiber

Druck: Druckerei Arnold, Großbeeren
Veröffentlichung: 2012

Umfang: 232 Seiten

Format: 24,3 x 16,9 cm

Sprache: Deutsch 

Specials: 3-farbiger Druck mit 2 Sonderfarben, Pantone 805 U, Pantone Cool Gray 5 U
ISBN: 978-3-88960-122-3

Preis: 36 Euro

Hier kaufen!

kunstalsnegation_abb_01.jpg

array(1) { [0]=> array(8) { [0]=> string(246) "" [1]=> string(246) "" [2]=> string(246) "" [3]=> string(246) "" [4]=> string(246) "" [5]=> string(246) "" [6]=> string(246) "" [7]=> string(88) "" } }