Opak_08_Underground_2011_001.jpg

OPAK #08

wir müssen reden

Autor:

“The mainstream comes to you, but you have to go to the Underground”, sagte Frank Zappa. Mit diesem Zitat leitet sich die achte Ausgabe des OPAK Magazins ein, eine Zeitschrift über Musik, Film und Zeitgeschehen. Großes Thema der Ausgabe ist “Underground”.

»Aber muss man da wirklich noch mal hin oder ist das Thema Underground nicht längst durch? Je mehr wir darüber nachdachten, desto unklarer wurden die Dinge. Was ist das eigentlich, „Underground“? In welchem Verhältnis steht es zu „Untergrund“ und „Subkultur“? Kann dieser Begriff überhaupt für etwas herhalten, das dieser Gesellschaft gefährlich werden kann? Gibt es irgendwo noch Sprengstoff gegen den Mainstream? Wir haben uns professionelle Hilfe gesucht …« lautet es im Editorial.

Und auch ich war zu Beginn etwas skeptisch und dann doch positiv überrascht.
Roger Behrens erzählt u. a. in seinem Artikel woher der Begriff überhaupt kam und was heute davon noch übrig ist. Toll ist auch das Interview mit Mark Greif, Literaturwissenschaftler und Herausgeber der New Yorker Zeitschrift n+1. Basierend auf dessen Buch “What was the hipster” wird dem Mysterium auf den Zahn gefühlt. Darüber hinaus gibt es natürlich jeden Menge Artikel zum Thema Musik, Film und Plattenrezensionen.

Aber rein deswegen habe ich mir die Ausgabe gar nicht gekauft. Mir ist beim durchblättern nämlich gleich die Typo ins Auge gesprungen. Adeline Mollard und Floyd Schulze – verantwortlich für die Gestaltung – verwenden die drei großartigen Schriften: Simplon von Emmanuel Rey, Romain BP von Ian Party und Larish Neue von Radim Peško. Und auch sonst gefällt mir der grafische Auftritt des OPAK sehr gut.