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Trust Fanzine Nr. 149, Dischord Special

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»as long as you’re hassling won’t you be sure to give blessings« Die 149te Ausgabe des Fanzines Trust aus Bremen bringt Licht in Mythen der moderneren Musikgeschichte: Straight Edge, D.I.Y. (für Do-It-Yourself) Punk Ethics – Begriffe, die mit dem Label Dischord (aus Washington, D.C.) verbunden werden, das 2010 dreissig Jahre alt wurde. In der komplett Schwarz-Weiss gehaltenen Ausgabe kommen mit Jeff Nelson (einer der Labelgründer), Jason Farrell und Cynthia Connolly auch assoziierte Designer und Fotografen zu Wort.

»wir sind hier nicht in Seattle, Dirk« Dischord Records ist in seinem Erscheinungsbild vielleicht nicht so kohärent wie Factory Records, aber ähnlich wie Factory ging es daraus hervor den musikalischen output einer lokalen Community an die Öffentlichkeit zu bringen (die später dann auch ähnlich umfassend in Buch und Film dokumentiert wurde). In der Beecher Street wurde das Paradigma von Sex and Drugs and Rock’n Roll vielleicht gründlicher in Frage gestellt »I don’t smoke. I don’t drink. I don’t fuck. At least I can fucking think.« Irgendwie nicht ungestraft; Ian MacKaye, Labelgründer und Mitglied von Fugazi, musste wenigstens einmal die eigene Todesmeldung aus dem wikipedia-Eintrag entfernen, nachdem eine Zeitung dies irrtümlich in die Welt gesetzt hatte …
Zitate: Die Erde | Hassle (auf KCH KCH KCH), Tocotronic | Wir sind hier nicht in Seattle, Dirk (auf Digital ist besser)ReckInnen: nicht die Überschrift für das Interview mit C. Connolly …