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TYPE CLUB

Hochschule Düsseldorf

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Der Type Club ist eine Onlineplattform für Schriftentwürfe von Studenten der Hochschule Düsseldorf. Egal ob experimentell oder klassisch, egal ob 26 oder 136.690 Zeichen, hauptsache visuell spannend.

Der Type Club soll die Projekte des Bereichs Schriftgestaltung der Hochschule Düsseldorf publik machen. Die Seite ist entstanden, um Austausch zu fördern, sich inspirieren zu lassen und um mögliche Kollaborationen zu schaffen.

Der Typeclub umfasst derzeit acht Schriften, die man direkt ausprobieren kann und zu denen Specimenseiten zu sehen sind, und zahlreiche Entwürfe, die noch in Arbeit sind. Weitere Schriften werden bald folgen.

Die Seite vertreibt die Schriften nicht und verfolgt auch keinerlei kommerziellen Gedanken, verlinkt aber zu den einzelnen Gestaltern, sodass jeder selbst entscheiden kann, wie er mit seiner Schrift umgeht. Neben der Präsentation von studentischen Arbeiten veranstaltet der Type Club Vorträge rund um das Thema Typografie und Schrift, um zusätzlich zu den an der Hochschule angebotenen Lehrveranstaltungen Input von außen einzuholen und Austausch zu schaffen. Der erste Gast war im Juli 2016 Florian Lamm vom Leipziger Büro Lamm und Kirch, weitere Vorträge sind in Planung.

Als weiteres Feature gibt es auf der Type Club Internetseite und auch im Zine Interviews mit bekannten Typografen und Schriftgestaltern, um das Thema auch für Anfänger oder Laien zugänglicher zu machen, um verschiedene Sichtweisen auf verschiedene Fragen zu bekommen und um einige Persönlichkeiten des Feldes kennenzulernen.

Enstanden ist der Type Club als Bachelorarbeit von Charlotte Rohde im Sommersemester 2017, nachdem im Semester zuvor erstmals Typedesign an der Hochschule Düsseldorf unterrichtet wurde. Aus dem Gedanken heraus, dass es schade sei, dass Schriften, die ja nicht nur Gestaltung ansich, aber auch Werkzeuge für andere Gestalter sind, in der Schublade verschwinden würden, entschied sie sich, eine Plattform für Schriftentwürfe zu schaffen und auch über ihren Abschluss hinaus zu betreiben.

Für das Erscheinungsbild hat sie die selbstgestaltete Schrift Marguerite Grotesk verwendet und drei Outlineschnitte hinzugefügt, die den Prozess und das Experiment beim Schriftgestalten wiedergeben.