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Zimmer

Julian Hansen, erst 23 Jahre, schloss diesen Sommer sein Grafik-Design Studium an der Danish School of Media ab. Nun veröffentlicht er seine erste Schrift, die Serifenlose Zimmer in den fünf Schnitten Thin, Regular, Medium und Bold.

Zimmer ist eine gut lesbare Serifenlose, die sich in den Guss der klassischen Neo Groteskschriften einordnen lässt. Allerdings ist sie schmäler und die Schlaufe des kleine g ist unten geschlossen, was für Neo Groteskschriften untypisch ist. Inspiriert ist sie von humanistischen und Groteskschriften. Herausgekommen ist eine Schrift die sich sowohl als Display- wie auch als Textschrift gut einsetzen lässt.

Als Hansen die Schrift entwarf, war er inspiriert von Typografie die im Transport Bereich eingesetzt wird. Zur selben Zeit las er das »Buch der Illusionen« von Paul Auster, welchem die Schrift ihren Namen verdankt. Der Protagonist David Zimmer hat furchtbare Angst vorm Fliegen. Für eine Schrift, die von Transport-Typografie inspiriert wurde, fand Hansen diesen Namen passend. Auch macht der Name Sinn weil die Form der Schrift etwas quadratisch ist.

Auf die Frage, was ihn inspiriert antwortet Hansen:
“I think inspiration is almost everywhere, but I am mostly inspired by stories that I hear. It can be everything from quotes by a philosopher to a conversation overheard on the street. Its these stories I try to visualize in my work. I think I’m very word-based when it comes to inspiration.”

Erhältlich ist die Schrift bei dem Berliner Verlag Die Gestalten




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