›ff. Geschmack‹ ist eine Zeitung zum Thema ›Geschmack‹, die jetzt im August in einer Auflage von 5.000 Stück erschienen ist. Gestaltet und herausgegeben wird sie von Julia Meer und Sebastian Glück*. Beide haben zusammen in Wuppertal ein Gestaltungsbüro.
(*Die Namen sind keine Künstlernamen! Ich habe extra nachgefragt.)
Julia Meer und Sebastian Glück über ihr Projekt:
›Der hat Geschmack‹ – so leicht machen wir es uns nicht. Autoren, Fotografen, Illustratoren und Grafiker tasten suchend nach dem ungreifbaren, subjektiven, sich entziehenden Phänomen Geschmack über 24 Seiten zartgrünes Zeitungspapier. Schon die geblümte Blumenvase von Wolf Erlbruch, die das Titelblatt ziert, zeigt das Wechselspiel von Kitsch, Witz und Intellekt auf, das dieses Magazin durchzieht. Von unterschiedlichen Standpunkten aus wird nach dem Guten, dem Schönen und manchmal dem Wahren gefragt:
Jan Drees, selbst Teil der immer suchenden Generation, spielt mit der Erinnerung und ihren Sprüngen, der Designer Philipp Königs entdeckt auf den Spuren Adornos Seifenblasen, der Philosoph Prof.Dr. Heinrich Hüni folgt dem Flug des Grünspechts, Dirk Jansen träumt von Torten, während Maarten Gassmann trotzig die Orangenmarmelade verweigert. Nichtraucherin Jennifer Abels hängt Gedanken an Rauchschwaden nach und Guido Halfmann erkennt indes: Geschmack ist Arbeit.
Die ff. Geschmack ist die zweite Ausgabe des fortlaufendfolgenden Magazins aus Wuppertal. Nummer Eins befasste sich mit der Liebe zu Wuppertal – ff. Pathos nannten wir sie deshalb. 32 Seiten blassrosa Papier voller Liebe, Ironie und spitzer Nachdenklichkeit: Bazon Brock heiligte die Filzpantoffeln, Wolf Erlbruch malte sein kräftigkränkliches Herz für Wuppertal auf den Titel.
Alle Autoren sind (Wahl)Wuppertaler. Wie in der zweiten Ausgabe reicht das Spektrum vom Werber und Kunstsammler Christian Boros über Literaten, Historiker, Philosophen, Architekten bis zu Informatikern und Wirtschaftswissenschaftlern. Differenz ist hierbei wichtiger als Homogenität, Fragen wichtiger als Antworten.
Erhältlich ist die Zeitung in den Cafés und Kulturstandorten Wuppertals, und natürlich in unserem Büro. Auf Anfrage verschicken wir die Zeitung(en)
gern an Interessierte. Die Zeitung ist dank Unterstützung von vielen Seiten
– auch durch Fontshop – kostenlos.
Die erste Ausgabe erschien 2006, die zweite Ausgabe jetzt und geplant ist künftig eine jährliche Erscheinungsweise.















Weitere Informationen zur ff. auf:
www.fortlaufendfolgende.de
www.juliameer.de/?p=215
www.sebastianglueck.de
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jens
was für ein starkes stück.
… so wirds gemacht!
Bertram Simon
ff ist ein Sinnbild für Schaffen aus Freude. Und damit. Wichtig.
Gast
Erinnert mich irgendwie voll an die Liebling
Gast
liebling.. total!
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