Livraison 13 – Contemporary Arts Journal / Language and Typography

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Die nunmehr dreizehnte Ausgabe des Magazins «Livraison» (Englisch/Französisch) ähnelt einem Buch mit Softcover, denn auf wunderschönen 172 Seiten wird nicht mit ausführlichen Inhalten gegeizt. So gibt es auf den ersten Seiten über die Geschichte und Sprache der Kunst Beiträge von beispielsweise Peter Bil´ak zu lesen.

Der zweite Abschnitt nennt sich “Syntax and Experiments.” Hier erhält man feingliedrige Einblicke in die geheimnisvolle Welt der Funktionsweisen von Typografie. Kapitel 3 knüpft dabei mit Gesetzmäßigkeiten und Theorien an, um sich im vierten Kapitel mit Sprache und Literatur zu befassen. Auffällig in allen Texten ist die Präzision und Sorgfalt mit der die Texte geschrieben wurden sind. Selbst die erläuternden Fußnoten sind gewissenhaft am unteren Seitenrand eingebracht. 
Den Gestalter von «Poste 4» ist eine fabelhafte Aufmachung gelungen. Initiiert und herausgegeben wird «Livraison» von Rhinoceros. Sie legen betont Wert auf Mehrsprachigkeit, sodass die Texte in englischer und französischer Sprache vorliegen. Häufig geht es um mehr als Bilingualität. So erfährt man dass sich jeder Buchstabe auf eine Kultur bezieht und eine Aussage über eben diese trifft. Ändert sich diese, wandelt sich auch die Form der Type. Dieses Prinzip spiegelt sich sehr ansehnlich auf dem Cover wieder. 

Herausgeber: Rhinocéros
Erscheinungsdatum: Januar 2010
Format: 21 x 28 cm
Umfang: 172 Seiten
Zweisprachig: fr/en
Einband: Softcover
Preis: 13.- €

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Gast

lecker. wie heisst der font auf dem zweiten bild (acte)

till1

SCNR:

"Auffällig in allen Texten ist die Präzision und Sorgfalt mit der die Texte geschrieben wurden sind. Selbst die erläuternden Fußnoten sind gewissenhaft am unteren Seitenrand eingebracht."

:)

Petr2Metr

"lecker. wie heisst der font auf dem zweiten bild (acte)"

Das ist ein Schnitt der Schrift Minuscle von Thomas Huot_Marchand

http://www.256tm.com/en/overview_1.htm

Die Schnitte sind nach dem Schriftgrad benannt, für den sie gestaltet wurden.

StefanB

@ Gast
Das ist die »Minuscule« von Thomas Huot-Marchand.

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