Von Asam bis Zrenner – Blaschke / Typotopografie 5: Wien / Typotopografie 6: Frankfurt

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Im August Dreesbach Verlag erschienen Ende des Jahres wieder ein paar interessante Publikationen, die sich mit Schrift im öffentlichen Raum auseinandersetzen. »Von Assam bis Zrenner« beschäftigt sich mit dem Münchner Schildermaler Karl Blaschke, der maßgeblich das Erscheinungsbild der Münchner Innenstadt prägte. Die Serie Typotopografie widmet sich der Typografie im städtischen Raum. Mit jeder Ausgabe wird eine neue Stadt behandelt. Und so stellt Band 5 Wien vor, Band 6 Frankfurt.

Von Asam bis Zrenner
Auf den Spuren des Münchner Schildermalers Karl Blaschke

Aus dem Pressetext: Der Schildermaler Karl Blaschke hat über mehrere Jahrzehnte hinweg mit seinen Schildern den Auftritt zahlreicher Münchner Einzelhändler und so das Erscheinungsbild der gesamten Innenstadt geprägt. Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg bestand ein großer Bedarf an Schildern aller Art. Vor allem der Einzelhandel legte angesichts des Wirtschaftswachstuns der 1950er Jahre großen Wert auf eine repräsentative Ladengestaltung. Wie kein zweiter Unternehmer schaffte es Blaschke in diesem Umfeld, das Bild der Münchner Innenstadt zu prägen. Der kleine »Blaschke«-Schriftzug, den er jeweils unter seine Werke setzte, war nicht nur eine Urheberangabe, sondern in erster Linie ein Gütesiegel. Nicht zuletzt aufgrund der besonderen Qualität von Blaschkes Schildern wird heute noch über ihn gesagt: »Er war nicht der Billigste, aber der Beste!«


Von Asam bis Zrenner.
Auf den Spuren des Münchner Schildermalers Karl Blaschke

Autor: Oliver Linke
Verlag: August Dreesbach Verlag
Veröffentlichung: 2013
Umfang: 180 Seiten
Format: Schweizer Broschur, 21 x 12,5 cm
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-944334-08-0
Preis: 19,80 Euro

Typotopografie 5: Wien
 
Wiener Schriftdesigner wie die typejockeys, der Urban Art-Künstler Paul Busk oder typografische Idealisten wie etwa der Inhaber des Salons für Kunstbuch führen Sie in » Typotopografie Wien « durch die Stadt. Besuchen Sie mit uns die Klasse Kartak im abgelegenen, ehemaligen Hauptzollamt bei ihrer großartigen und irgendwie skurrilen Ausstellung » Erlebnis ZKF « oder leisten Sie uns Gesellschaft bei unserem Gespräch mit dem Christian Brandstätte Verlag. Wien hat rund um die Typografie vieles zu bieten.  »Typotopografie Wien« gewährt einen besonderen Einblick in die Hauptstadt Österreichs und lädt zu eigenen Erkundungen in die Welt der Schriftgestaltung, der Buch- und Verlagskunst sowie auch der bevorzugten Kaffeehäuser der Kreativen ein.


Typotopografie 5: Wien

Gestaltung: Anne Dreesbach und Manuel Kreuzer
Veröffentlichung: Oktober 2013
Umfang: 80 Seiten
Format: Broschur, 19,5 x 29,5 cm
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-944334-04-2
Preis: 14,80 Euro

Typotopografie 6: Frankfurt
 
Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet blicken auf eine lange Tradition der Buch- und Schriftgestaltung zurück. Schriftgießereien wie die Bauersche Gießerei oder die D. Stempel AG, Schriftgestalter wie Paul Renner und Hermann Zapf sowie zahlreiche renommierte Verlage begründeten den Ruf einer Stadt, die auch heute noch als eines der europäischen Zentren für die Buch- und Schriftkunst schlechthin gilt. Typotopografie Frankfurt ist eine spannende, etwas andere Reise durch die Stadt am Main und über die Grenzen der Finanzmetropole hinaus. Sie ermöglicht Einheimischen, aber auch Auswärtigen einen beispielhaften Zugang zur Typografie-Szene und lädt zu eigenen Entdeckungstouren ein. im Mittelpunkt stehen dabei immer die Menschen und ihre Leidenschaften, die großen und kleinen Geschichten rund um Schriftgestaltung, Bücher, typografische Kalender, Kunstprojekte, Karikaturen ...
 
Typotopografie 6: Frankfurt

Gestaltung: Anne Dreesbach und Manuel Kreuzer
Verlag: August Dreesbach Verlag
Veröffentlichung: Oktober 2013
Umfang: 72 Seiten
Format: Broschur, 19,5 x 29,5 cm
Sprache: deutsch
ISBN: 978-3-944334-16-5
Preis: 14,80 Euro

 

Michael Marheine

Man kann sagen, was man will, es ist immer wieder für mich sehr inspirierend ein Typo-Buch anzusehen. Für mich stellt sich immer mehr die Frage und Problematik, wie man diese gedruckten Arbeiten dann auch im Web umsetzen kann, denn die Druckprojekte werden ja doch eher weniger, die digitalen Aufträge nehmen zu.

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