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European Design Awards Conference 2014

Gastbeitrag von Anna Pickel und Steffi Zepp

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Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von Anna Pickel und Steffi Zepp und berichtet über die ED Awards, die am vergangenem Wochenende, 24. Mai, in Köln stattfanden: 

Am vergangenen Samstag fand die European Design Award Conference mit anschließender Preisverleihung und Aftershow Party erstmalig in Köln im schönen Comedia Theater statt.

Fünf inspirierende Talks internationaler Design Studios gab es am Nachmittag. Den Anfang machte ENDRE BERENTZEN von ANTI aus Bergen, Norwegen. Er führte durch eine Zeitreise der Vernetzung der Medien von der Antike über Modernism/Pop Art bis zur heutigen Zeit und zeigte, wie sich heute alles vermischt. Und so vernetzt die Medien heute sind, so soll es auch die Designwelt sein. Durch selbst initiierte Marken wie z.B. ANTI Denim schafft das norwegische Designstudio eine Plattform für sich, eigene Projekte zu realisieren und mit anderen Künstlern zu kollaborieren, wie in dem Projekt 666 Frames, in dem 666 Künstler auf der ganzen Welt dazu aufgerufen sind, einen Frame in einem Musikvideo zu gestalten. 

 

Im zweiten Vortrag begeisterte Astrid Stavro von ATLAS aus Palma de Mallorca mit ihrem Talk. Nach einem Showreel aus vielen Arbeiten der vergangenen Jahre zeigte sie die Neugestaltung des „Museu del Disseny Barcelona“ und „Disseny Hub Barcelona“.

Heinrich Paravicini, ADC Vorstandsmitglied und Mitgründer und Geschäftsführer von MUTABOR Design aus Hamburg widmete sich dem Thema »Marke« und zeigte den Mutabor Diamant, einer selbst entwickelten Formel der Designagentur, die 10 essentielle Meilensteine zeigt, wie eine erfolgreiche Marke entsteht. 

Lizá Ramalho und Artur Rebelo von R2 Design aus Portugal gaben einen Einblick in ihre Arbeiten aus den vergangenen Jahren und man merkte schnell, dass die beiden bei allem was sie tun, mit Herz und Seele dabei sind. Von ausgezeichnetem Grafik Design bis zu experimentellen und aufwendigen Orientierungssystemen war alles dabei. Und sie zeigten auch, dass nicht immer alles so läuft, wie geplant. Dann legen sie auch gerne selbst Hand an – das machte sie sogar noch sympathischer. 

René Toneman und Dennis Flinterman von SILO aus den Niederlanden zeigten die Entwicklung der visuellen Identität des „Muziekgebouw aan ‚t IJ“, der neuen Konzerthalle in Amsterdam, mit all seinen Höhen und Tiefen. Nach vielen Experimenten und Vorschlägen, die der Kunde abwetterte, entstand am Ende ein responsives Logo, das von einfach bis komplex gestaltet und sogar musikalisch inszeniert werden kann. Eine sehr tolle Arbeit wie wir finden.

Insgesamt war es ein sehr inspirierender Tag mit spannenden Arbeiten und tollen Rednern. Bei der Preisverleihung wurden ebenfalls tolle Projekte ausgezeichnet auf die bei der anschließenden After Show Party gebührend mit Sekt und Gin Tonic angestoßen wurde.

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