Methamorphosis. Brazil 1998

Metamorphosis. Brazil 1998

Von Andrea Altemüller

Autor: Sebastian Schubmehl

Die Ausstellung »Metamorphosis. Brazil 1998« im Weltmuseum Wien stellt die beiden Fotoserien der Fotografin Andrea Altemüller »Erde aus meinem Fluss« und die »Abholzung des Regenwaldes« einander gegenüber. Sie öffnet einen reflexiven Gedankenraum, in dem kreative und zerstörerische Kräfte des Menschen aufeinander treffen.

»Erde aus meinem Fluss« beschreibt in poetischen Bildern die Arbeitsweise der Keramikerin Izer Campos und die mystische Welt des Amazonas mit den Menschen die dort leben.

Die »Abholzung des Regenwaldes« dokumentiert dieses Thema und die Situation der Köhler in Paragominas, Brasilien 1998. Leider ist dieses Thema heute noch aktueller wie damals. Präsident Jair Bolsanaro stellt mit seiner umstrittenen Umweltpolitik eine massive Bedrohung für das fragile Gleichgewicht des Regenwaldes und das Überleben der indigenen Bevölkerung dar.

Andrea Altemüller wurde in Stuttgart geboren und studierte Fotografie und Grafikdesign an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Ihre Arbeiten finden sich in namhaften Sammlungen wie der Staatsgalerie Stuttgart, der Daimler Art Collection , der Banco Espirito Santo Collection in Portugal, Eric Franck Fine Art in London und der Bibliothèque National in Paris. Andrea Altemüller lebt derzeit in Wien und arbeitet an ihren Fotoprojekten in der ganzen Welt.

Wann?
5. Dezember 2019 bis 24. März 2020

Öffnungszeiten:
Täglich außer Mittwoch: 10 bis 18 Uhr
Letzter Freitag im Monat: 10 bis 21 Uhr

Wo?
Weltmuseum Wien
Heldenplatz
1010 Wien

Tickets für 12,– €, ermäßigt 9,– €
Weitere Informationen hier.

 

Methamorphosis. Brazil 1998

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