Balancieren auf dem Gedankenstrich

Umfang: 80 Seiten
Format: 16 × 23 cm
Preis: 19,00 

Zwischen Schweigen und Reden.
Ein Tagebuch für Gedankenraum mit Kalendarium.

Kann man auf einem Gedankenstrich balancieren? Dass man es sehr wohl kann, zeigt die Kommunikationsdesignerin Irmgard Sonnen in diesem Buch, das gewissermaßen zwischen Schweigen und Reden steht. Wer schweigt bewegt sich im Spannungsfeld zwischen Reden und Schweigen. Schweigen ist eine Strategie, wie man trotzdem erhört werden möchte, und verkörpert einen Raum der Resonanz, in dem andere bemerken können, dass der Schweigende schweigt, weil er schweigt. Was schweigt könnte viel reden. (Michael Kröger)

Irmgard Sonnen stellt lesenswerte Analogien her, über das Unsagbare, die Lücke der Erinnerung, die Leerstelle, den Zwischenraum. Mit Texten von Heinrich Heine, Keinrich von Kleist, Christian Morgenstern, Friedrich Nietzsche, Johann Wolfgang von Goethe, Walter Benjamin, Man Ray, Hans Brög, Karl Riha, Jürgen Kisters, Michael Kröger und v.a. sowie einem Nachwort von Wilhelm Schmid.

»Dieser Strich bedeutet ein schwarzes Sofa, und darauf passierte die Geschichte, die ich nicht erzähle«. (Heinrich Heine)

»Schweigen ist die innere Grenze des Gesprächs«. (Walter Benjamin)

Heinrich von Kleist erzählt die Entwicklung einer Schwangerschaft, von der die Marquise von O. nicht weiß, wie sie zustande kam. Die Entwicklung beginnt mit einem — und dann kommt alles anders, als man glaubt. (aus Wilhelm Salber, Drama eines Gedankenstrichs)

Herausgeber

Queredo-Verlag

Designer

Irmgard Sonnen

Format in cm (b × h × t)

16 × 23 cm

Umfang

80 Seiten

Buchbindung

Japanische Bindung mit Lesezeichen

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-00-026961-5