Typeface of the Month: Heldane

Klim Type Foundry

Autor: Isabella Krüger

Kris Sowersby, der Gestalter von Heldane, einer zeitgenössischen Serifenfamilie, ließ sich in der Entwicklung von den Renaissance-Werken von Hendrik van den Keere, Claude Garamont, Robert Granjon und Simon de Colines inspirieren. Statt eine bestimmte Schriftart zu simulieren, fasst Heldane die besten Details aus all diesen Quellen zu einem großen Ganzen zusammen: Like the Neanderthal face, Heldane is a hybrid, a bastard, a fabrication. I vultured my way through history picking the bones from old fonts I like to make something new. I hesitate to call it original, but it is new. But only in a strict temporal sense—that is, this exact typeface hasn’t existed before.” (Kris Sowersby, Heldane Design Information)

Die Merkmale dieser Schrift liegen in ihrem Ursprung fünf Jahrhunderte zurück, die neue Kombination jedoch schafft eine Schrift, deren Klarheit und Ruhe auch für kommende Generationen interessant bleibt. Die klassischen typografischen Grundlagen von Heldane werden durch strenge digitale Zeichnungen verfeinert.

Nach über einem Jahrzehnt in der Entwicklung, wurden zwei Schriftfamilien entwickelt: Heldane Display und Heldane Text. Das feine Detail der Buchstabenabstände der Heldane Displays kommt am besten in großen Größen zum Ausdruck. Heldane Text dagegen nimmt stilistische Hinweise aus den Display-Schnitten auf, konzentriert sich aber zusätzlich auf die optische Funktionalität.

Lest mehr über die Entwicklung von Heldane auf der Website von Klim Type Foundry. Kostenlose Testschriften stehen von Heldane Display und Heldane Text zum Download zur Verfügung.

Heldane

Foundry: Klim Type Foundry
Designer: Kris Sowersby
Veröffentlichung: November 2018
Format: Desktop, Web, App
Schnitte: Regular & Italic, Medium & Italic, Bold & Italic für Heldane Text und Heldane Display
Preis: ab 50,– USD