Die Schrift Talib, die der Verlag die gestalten jetzt im Januar herausgebracht hat, ist eine Kreuzung ganz gegensätzlicher typografischer Formen und zwar aus römischen und arabischen Elementen.
Die Designer von Talib, Ben Wittner und Sascha Thoma Graphic Designstudio eps51, haben experimentiert und diese zwei sehr deutlichen Stile zusammen laufen lassen. Entstanden ist Talib während eines einjährigen Aufenthaltes der zwei Designer im ägyptischen Kairo. Inspiriert und beeinflusst wurden sie dort von ihrem visuell sehr lebhaften Umfeld.
Die Schriftfamilie zählt zu den lateinischen Fonts und überträgt die grafische Sprache, verpasst ihr auch einen arabischen Look und das entsprechende Feeling.
Den Font gibt es in drei Ausführungen:
Talib Old Style, Talib Mohandes Regular und Talib Kulkufi Rounded & Squared.
Talib findet auch in "Arabesque", einem neuen Buch aus dem Frühjahrsprogramm von dgv, Verwendung. Erscheinungstermin: voraussichtlich im März.





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Payam
Sehr nette Schrift! Die Schrift gefällt mir sehr gut...
kann man das irgendwo kaufen?
Tanja
Ja, und zwar hier.
Florian
Verena Gerlach hat mit ihrer Pide Nashi eine ähnliche Idee vorgelegt.
martin 2
Das Erstaunliche ist ja, dass diese Idee auch schon von Fontshop (FF Falafel) geremaked wurde. Aber die LT Pide Nashi scheint tatsächlich die Vorlage zu sein. Naja, bei den Gestalten sind die Copyrights ja eh nicht immer so ganz durchsichtig.
Wenn man es allerdings als Interpretation des gleichen Themas betrachtet ist es durchaus zulässig und die Talib auch halbwegs eigenständig. Die Ähnlichkeit zwischen LT Pide Nashi und die FF Falafel ist da sogar noch auffälliger.
Denise
äähhh talib so wie taliban?
sascha
oder wie "Talib Kweli" oder einfach nur "Talib" was im Arabischen "Student" heisst und ein allgegenwärtiges Wort im arabischen Raum ist und keineswegs negativ behaftet ist. Aber es stimmt schon das taliban davon abgeleitet wurde.
lars
zu der schrift ist jetzt auch bei http://www.die-gestalten.de ein buch erschienen.
auf den ersten, schenllen blick sieht das buch volkommen anders aus als die diplomarbeit. bin sehr gespannt. glückwunsch!
http://www.die-gestalten.de/books/detail?id=d7f6f0d817779bea0117d04e2079...
Despite their rich tradition of calligraphy, the Arab World and Persia are not known for their contemporary graphic design, illustration and typography. Especially now, it’s worth taking a look at the region’s creativity. Young designers are just beginning to chart their own compelling course between local visual convention and a modern, international style.
Arabesque investigates the creative potential of the Arab World and Iran. This book features examples of recent innovative and groundbreaking design work that is inspired by the richness of the region’s visual culture.
Given the important role of calligraphy in the Middle East, Arabesque focuses on typography. The book presents a wide range of modern Arabic fonts and typefaces; these are accompanied by a rich selection of applications. Further examples of design and graffiti serve as powerful demonstrations of how text can be used illustratively. This work is particularly relevant to those now creating street art and poster design.
Arabesque also features graphic design, logos and illustration by young designers and activists from Egypt, Iran, Saudi Arabia, the United Arab Emirates and Lebanon, which is complemented by selected projects by Western designers, who are strongly influenced by Arab culture. Regardless of the location and ancestry of their creators, all of the examples included in Arabesque combine modern design with the traditional, letter-based canon of Arab forms in striking ways.
Supplemental texts describe the environments in which the featured designers and artists work. Arabesque also includes a CD-ROM with the Arabic inspired Latin typeface created by the book's editors Ben Wittner and Sascha Thoma.
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